Schnell-Einsatz-Gruppe F.L.I.G.H.T.

Unter einer Schnelleinsatzgruppe versteht man eine Gruppe aus medizinisch und/oder technisch ausgebildeten Einsatzkräften. Eine SEG unterstützt den Rettungsdienst bei größeren Schadensfällen, wie z. B. Busunglück, Hochhausbrand, etc. und schließt dabei die Lücke zwischen Rettungsdienst und Katastrophenschutz.

Eine SEG kommt immer dann zum Einsatz, wenn innerhalb kürzester Zeit eine große Anzahl an Helfern und Material notwendig wird, um viele Patienten und Betroffene adäquat versorgen zu können.

F.L.I.G.H.T. = Fernerkundung und LuftinformatIonsGewinnung Hochauflösend und Thermografisch

Die unbemannte Aufklärung aus der Luft mittels Drohnen war früher ausschließlich Sache des Militärs. Seit 2016 halten die Johanniter in Südbrandenburg im Rahmen des Katastrophenschutzes drei Drohnen inkl. geschultem Personal für indizierte Einsatzzwecke vor. Die Aufklärung, Einsatzführung, Beweissicherung und Dokumentation an Einsatzstellen mittels Drohnen ist sinnvoll, da somit viele Orte ungefährdet für den Menschen erreicht und begutachtet werden können.

Dies können z.B. auch:

  • Sichtung von Sturmschäden an Gebäuden, Brücken, Türmen
  • Waldbrand und Waldbrandbeobachtung
  • bessere Entscheidungsfindung bei Großschadenslagen
  • bei Hochwasser
  • bei Erdbeben
  • bei Unfallsituationen in schwer zugänglichem Gelände
  • bei der Personensuche sein.

Aufgrund der Möglichkeiten einer Drohen sind viele weitere Einsatzszenarien gegeben. Die von den Johannitern eingesetzten Drohnen sind/können z.B.:

  • Wasserdicht
  • Wärme- und Infrarotaufnahmen bei Dunkelheit erstellen (z.B. Personensuche)
  • Ausleuchtmöglichkeit mit Scheinwerfern  (in 30m Höhe > 100qm)
  • Foto- und Videoaufnahmen (bis 4K)
  • das übertragene Bild kann auf einem Android-Smartphone oder einem PC (z.B. einem mobilen Notebook, PC im Einsatzleitwagen) wiedergegeben werden

Ausgewählte Einsätze:

In der Johanniter-Unfall-Hilfe ist jedermann willkommen, der ehrenamtlich etwas zum Gemeinwohl beitragen will und der dadurch auch eine ganz persönliche Zufriedenheit erfahren kann. Es gibt keine Altersgrenze, solange der Helfer den jeweiligen Aufgaben gewachsen ist, die zu übernehmen er sich verpflichtet hat.

Für die Beteiligung an den einzelnen Aufgaben der SEG sind bestimmte Mindestausbildungen erforderlich. So z.B. für Sanitätsdienste der erfolgreich abgeschlossene Sanitätshelferkurs, für die Mitarbeit im Rettungsdienst mindestens eine Rettungssanitäter-Qualifikation.

Jede Helferin und Helfer nimmt an einer internen Grundausbildung teil, die viele Aspekte des Katastrophenschutzes und des Sanitätsdienstes beinhaltet und theoretische sowie praktische Arbeitsabläufe vermittelt. Diese Ausbildung ist natürlich kostenlos.

Interesse an einer aktiven Mitarbeit? Kontakt

Oder Sie schauen einfach einmal unverbindlich vorbei.

Ihr Ansprechpartner Jens Rohloff

Werner-Seelenbinder-Ring 44
03048 Cottbus

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Luftbeobachter (LuB)
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