Auslandsrückholdienst

Wir holen Sie nach Hause!

 

Als Fördermitglied bei den Johannitern können Sie unseren kostenfreien Auslandsrückholdienst nutzen.

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1. Der JUH-Auslandsrückholdienst gilt für

  • aktive und fördernde Mitglieder der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH),
  • deren Ehegatten oder Lebensgefährten (soweit Letztgenannte der JUH-Mitgliederverwaltung unter gleicher Adresse wie das Mitglied gemeldet sind oder das Zusammenleben durch amtliche Meldebescheinigung nachgewiesen wird) und
  • Kinder des JUH-Mitgliedes, soweit für sie Kindergeld bezogen wird.

2. Der jeweils geltende jährliche Mitgliedsbeitrag muss entrichtet sein.

3. Der Hauptwohnsitz des Betroffenen ist in Deutschland.

4. Die maximale Auslandsaufenthaltsdauer beträgt drei Monate pro Reise.

5. Bei dem Betroffenen muss eine Erkrankung oder eine Unfallverletzung vorliegen, die im Ausland eingetreten ist. Als Ausland gelten alle Länder mit Ausnahme Deutschlands und desjenigen Landes, in dem der Betroffene den ständigen Wohnort bzw. Wohnsitz hat. Als Ausland gilt im Übrigen nicht das Staatsgebiet, dessen Staatsangehörigkeit der Betroffene besitzt.

6. Die JUH führt medizinisch notwendige Rückführungen und ärztlich angeordnete Rettungsflüge aus dem Ausland zum dem Wohnsitz des Betroffenen nächstgelegenen geeigneten Krankenhaus durch.
Die medizinische Notwendigkeit der Rückholung sowie die Transportfähigkeit des Betroffenen müssen durch Arzt-zu-Arzt-Gespräche bestätigt sein. Eine Rückführung ist medizinisch notwendig, wenn am Ort bzw. in zumutbarer Entfernung eine ausreichende medizinische Versorgung nicht gewährleistet und deshalb eine Gesundheitsschädigung zu befürchten ist. Eine Rückführung wird auch dann durchgeführt, wenn nach Art oder Schwere der Erkrankung bzw. der Unfallfolgen die medizinisch notwendige stationäre Heilbehandlung einen Zeitraum von 2 Wochen übersteigt.

7. Die Auslandsrückholung gilt nicht für Krisen- und Kriegsgebiete.
Insoweit sind maßgebend die Reiseempfehlungen des Auswärtigen Amtes. Eine Rückholung kann in diesen Fällen nur aus dem sicheren Nachbarland erfolgen, wohin sich der Betroffene auf eigene Kosten transportieren lassen muss.

8. Weiterhin besteht kein Anspruch auf Rückholung

  • bei Krankheiten und deren Folgen sowie bei Unfallfolgen, zu deren Behandlung die Auslandsreise angetreten wird,
  • bei Krankheiten einschließlich ihrer Folgen sowie bei Folgen von Unfällen, die durch aktive Teilnahme an Kriegsereignissen oder inneren Unruhen verursacht worden sind,
  •  bei auf Vorsatz beruhenden Krankheiten und Unfällen einschließlich deren Folgen sowie bei Entzugs- und Entwöhnungsbehandlungen,
  • bei Krankheiten, bei denen bei Reiseantritt feststand, dass sie bei planmäßiger Durchführung der Reise stattfinden mussten, es sei denn, dass die Reise wegen eines Todes des Ehegatten oder eines Verwandten ersten Grades unternommen wurde.

9. Der Betroffene ist verpflichtet, die JUH bei den anfallenden Formalitäten nach Möglichkeit zu unterstützen. Außerdem ist der Betroffene verpflichtet, der JUH die Einholung von erforderlichen Auskünften zu ermöglichen (insbesondere Entbindung von der Schweigepflicht).

10. Die Rückholung ist unter Angabe der Mitgliedsnummer unverzüglich und ausschließlich bei der JUH-Alarmzentrale des Auslandsrückholdienstes in Köln anzufordern:
Telefon:                   +49 (0)221 89 10 33
Telefax:                   +49 (0)221 89 03 100
E-Mail:                     alarmzentrale.koeln@johanniter.de

Die anschließende Abwicklung der Rückholung erfolgt durch die JUH-Alarmzentrale.

Ihr Ansprechpartner Diana Holtz

kommissarische Fachbereichsleiterin Fahrdienst

Am Trockendock 1a, Haus 2
15890 Eisenhüttenstadt

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