Wann ist Einsatznachsorge ratsam?

Wann ist Einsatznachsorge ratsam?

Nach einem außergewöhnlichen Einsatz können bei Einsatzkräften unterschiedliche Belastungsreaktionen auftreten:

Körperliche Reaktionen:

  • Übelkeit
  • Zittern
  • Schwitzen
  • Nervöser Magen
  • Herzrasen
  • Muskelverkrampfungen
  • Starke Erschöpfungszustände
  • Schlafstörungen / Alpträume


Gedankliche Reaktionen:

  • Rückblenden (Zwangserinnerung)
  • Geringe Konzentrationsfähigkeit
  • Vermindertes Erinnerungsvermögen
  • Schuldzuweisungen


Emotionale Reaktionen:

  • Schuldgefühle / quälende Selbstvorwürfe
  • Traurigkeit
  • Hoffnungslosigkeit
  • Gefühlstaubheit
  • Angst vor den Folgen
  • Wut

 

Verhaltensreaktionen:

  • Überempfindlichkeit
  • Reizbarkeit
  • Lustlosigkeit zu sozialen Kontakten
  • Verändertes Ess-, Trink- und/oder Rauchverhalten
  • Schweigsamkeit

 

Das sind völlig normale Reaktionen auf ein außergewöhnliches Ereignis. Diese Reaktionen sollten Sie zunächst nicht verunsichern. Vor dem Hintergrund dessen, was Sie erlebt oder gesehen haben, sind solche körperlichen oder seelischen Auswirkungen eines Einsatzes nicht ungewöhnlich, sondern normal und verständlich.

 

Schon nach einigen Tagen klingen die Reaktionen in ihrer Heftigkeit ab. Sollten die Reaktionen nach einer Woche noch nicht nachlassen, dann sollten Sie nicht zu lange warten, bevor Sie Hilfe z.B. durch die Einsatznachsorge in Anspruch nehmen.

 

Näheres können sie auch dem Flyer entnehmen.

Ihr Ansprechpartner Einsatznachsorge Zentralruf