Geschichte

Die Geschichte von Christoph 12

Der Rettungshubschrauber "Christoph 12" wurde am 01.06.1976 in Eutin in Dienst gestellt. Als erste Maschine fand eine BO 105 ihren Einsatz.

1. November 1970 - ADAC stellt Christoph 1 in Dienst

Mit der Indienststellung des ersten zivilen, ständig einsatzbereiten Rettungshubschraubers "Christoph 1" in München-Harlaching initiierte der ADAC den Ausbau des öffentlich-rechtlichen Luftrettungsdienstes.

 

1. Juni 1976 - Christoph 12 wird in Eutin seiner Bestimmung übergeben

Bundesinnenminister Prof. Dr. Maihofer übergibt den Hubschrauber seiner Bestimmung.

Der Rettungshubschrauber wurde aud Initiative des Kreises Ostholstein, hier insbesondere Herrn Grünewald und Herrn Regorz, als Optimierung der Unfallrettung verwirklicht. Das Bundesministerium des Innern hat den Hubschrauber in Abstimmung mit dem Land Schleswig-Holstein für die Rettungshubschrauber-Station in Eutin zur Verfügung gestellt.

 

15. Februar 1979 - Schneekatastrophe

Christoph 12 bringt während der Schneekatastrophe mehrere Schwangere zur Entbindungsstation.

 

Juni 1979 - Modellwechsel

Die bis dahin eingesetzte BO 105 wird durch den leistungsstärkeren Hubschrauber-Typ BELL 212 ersetzt. Der Innenraum wurde deutlich größer und der Hubschrauber konnte mit einer Seilwinde ausgerüstet werden. Für Bergungseinsätze, gerade im Hinblick auf die vielen Gewässer im Kreis Ostholstein und die Ostseeküste wurde sie sehr hilfreich.

 

1. Januar 1981 - Johanniter stellen Rettungssanitäter

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Kreisverband Eutin stellt die Rettungssanitäter und löst damit das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Ostholstein ab.

 

März 2001 - Der 25.000ste Rettungsflug wird gezählt

 

1. Juni 2001 - 25 Jahre Christoph 12

Anlässlich des 25. Geburtstages wird ein Jubiläumsheft herausgegeben.

 

1. Juni 2006 - Peer Knacke folgt Manfred Dahmen als Ärztlicher Leiter

Im Rahmen der 30-Jahr-Feier hat der leitende Notarzt Manfred Dahmen, bei Indienststellung von "Christoph 12" 35 Jahre alt, seinen Nachfolger Oberarzt Peer Knacke vorgestellt. Knacke versieht seit 1989 Hubschrauberdienst und gilt als ausgewiesener Fachmann in der Rettungsmedizin.

 

3. Juli 2007 - Christoph 12 zieht nach Siblin

Die neue Luftrettungswache wurde in Siblin (Gemeinde Ahrensbök) an der L 184 gebaut und durch die Luftfahrtbehörde genehmigt. Der Grundstückseigentümer Christian Heine betreibt den Stützpunkt als Public Private Partnership Vorhaben.

Der Standortwechsel wurde aus verschiedenen Gründen notwendig. Ein großer Teil des ehemaligen Kreiskrankenhauses, in dessen unmittelbarer Nähe Christoph 12 stationiert war, sollte verkauft werden. Auch Gründe der Flugsicherung durch veränderte EU-Vorschriften haben zu der Entscheidung beigetragen. Durch die Verlegung um gut elf Kilometer nach Süden steht der Hubschrauber näher an den Ballungszentren.Der Kreis als Träger der Luftrettung und die Krankenkassen als Kostenträger haben sich auf den Standort geeinigt.

 

20. April 2008 - Zweiter Modellwechsel

Der Eurocopter EC 135 T2i wird als Christoph 12 eingesetzt. Mit der Einführung des neuen Hubschrauber-Typs fällt der Bordwart weg und der Rettungsassistent übernimmt die Aufgabe der Navigation.