Einsätze

Haffkrug, 21. August 2006

Die DLRG in Haffkrug hat einen Schwimmer aus den Augen verloren und deshalb Hilfe angefordert.


Neben zahlreichen Kräften der DLRG waren der Seenotrettungskreuzer "Bremen", ein Sea-King-Hubschrauber der SAR, Christoph 12, RTW und NEF der RW Timmendorfer Strand, die Wasserschutzpolizei, der Org-Leiter des Kreises OH und die Feuerwehr Eutin mit einer Wärmebildkamera im Einsatz.

Tauchergruppe der Johanniter wurde gegen 17:25 von der Rettungsleitstelle alarmiert. Zwölf Einsatzkräften sind mit dem Gerätewagen Taucher und einem Rettungswagen ausgerückt. Das Einsatzboot wurde mit dem Mannschaftswagen nach Neustadt gebracht und dort zu Wasser gelassen. Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle haben je zwei Taucher mit ihren Leinenmännern von Botten der DLRG in dem betreffenden Bereich die Suche begonnen. Zwei Teams haben nach dem Eintreffen des Jonniter-Bootes übergewechselt. Nach ca. 25 Minuten hat die Seenotletung Bremen das Ende des Einsatzes angeordnet, da es keine weiteren Anzeichen auf eine vermisste Person gab. Am Strand wurde erfolglos nach herrenloser Bekleidung gesucht und in der Nähe der Seebrücke wurde ein Schwimmer beobachtet, der das Wasser verlassen hat.

Bei dieser Suche war das Boot erstmalig im realen Einsatz. Der Ablauf des Einsatzes hat intern und in der Zusammenarbeit mit der DLRG und den anderen Einsatzkräften reibungslos geklappt.

Großenbrode, 26. August 2006

In der Nacht von Samstag auf Sonntag war die Tauchergruppe mit 13 Kräften im Einsatz. Am Südstrand wurde eine Gehstütze, eine Mütze und ein Fernglas gefunden und lösten damit den Einsatz aus.


Die abgelegten Gegenstände ließen auf eine vermisste Person schließen. Nach erfolgloser Suche durch die Freiwilligen Feuerwehr Großenbrode wurden die Rettungshundestaffeln des BRH und des Arbeiter-Samariter-Bundes alarmiert. Der BRH hat gegen 23:40 Uhr die Tauchergruppe nachgefordert, da mehrere Hunde eine Ortung im Bereich des Wassers angezeigt hatten.

Die Johanniter-Taucher trafen gegen 00:45 Uhr ein und begannen mit der Suche. Gefunden wurde niemand. Gegen 4:00 Uhr morgens war der Einsatz zu Ende.

Am nächsten Tag klärte sich die Sache als harmlos auf. Ein Urlauber hatte die Sachen deponiert, weil sie ihn beim Spaziergang gestört hatten.