Wohnen in Mansfeld

Zwischen bewaldeten Hügeln, fruchtbaren Ackerschlägen und den Resten grauer Berghalden liegt mitten im Herzen des Mansfelder Landes die kleine Stadt Mansfeld, hoch überragt vom Stammschloss der Mansfelder Grafen. Die etwa 3.600 Einwohner von Mansfeld lieben ihre Heimat sehr, da es auch der reizvolle Landstrich zwischen Saale und Harz ist.

 

Die Stadt Mansfeld wurde 973 erstmals urkundlich erwähnt: Kaiser Otto II bestätigte einen, in Gegenwart seines Vaters zwischen Erzbischof Adelbert von Magdeburg und Abt Werinhar von Fulda abgeschlossenen, Tauschvertrag vom 22.10.973. Darin kommt Mansfeld zu den Besitzungen des neu geschaffenen Erzbistums Magdeburg.

 

Um die Wende des 14. Jahrhunderts erhielt Mansfeld das Stadtrecht. Über Jahrhunderte wurde die Entwicklung der Stadt durch die Kupfer- und Silbergewinnung in den Hütten bestimmt. Ende des 15. Jahrhunderts wurden jährlich um die 20.000 Zentner Schwarzkupfer erzeugt. Ein großer Teil davon wurde in viele Teile Europas exportiert.

 

Auch Hans und Margarete Luther kamen nach Mansfeld. Hans, um im Bergbau- und Hüttenwesen zu arbeiten. Durch Dr. Martin Luther, der hier seine Kindheit und Jugend verlebte, ist Mansfeld über die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden. Weitere Persönlichkeiten sind der Pfarrer und Chronist Cyrias Spangenberg sowie der Naturforscher Franz Wilhelm Junghuhn.

Aber auch die verschiedenen geschichtlichen Bauwerke und Sehenswürdigkeiten prägen und schmücken den Stadtkern; wie z.B.:

 

  • Stadt- o. Talkirche Sankt Georg
  • hundertjährige Rathaus mit Rektorat
  • Lutherdenkmal
  • Dr. Martin Luthers Elternhaus
  • Lutherschule
  • Junghuhndenkmal
  • Spangenberghaus
  • Georgshospital
  • Siechenhaus ( jetzt: Johanniter-Ordenshaus)

Ordenshaus Mansfeld
Stadtkirche St.Georg Mansfeld