Unser Leitbild

Unser Leitbild

Der Johanniter-Unfall- Hilfe e. V. im Regionalverband Mittelfranken engagiert sich in vielfältiger Weise in der Flüchtlingshilfe. Wir betreuen in Nürnberg rund 500 Geflüchtete und unterstützen diese  bei ihren ersten Schritten zur Integration.

Flüchtlingshilfe als humanitäre Aufgabe

Wir Johanniter setzen uns für Flüchtlinge ein, weil wir dies als unsere humanitäre Aufgabe verstehen. Wir sind dem christlichen Gebot der Nächstenliebe verpflichtet und richten unsere Hilfe an Menschen in Not – gleich welcher Religion, Nationalität und Kultur. In unserer täglichen Arbeit legen wir größten Wert darauf, die Menschenwürde eines jeden Einzelnen zu wahren, ungeachtet seines asylrechtlichen Status. Wir legen ein besonderes Augenmerk auf respektvolles Miteinander auf Augenhöhe.

Integration in unsere Gesellschaft und Organisation

Wir verstehen Integration als die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen in allen wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Bereichen. Wir möchten unseren Beitrag zur Bewältigung dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe leisten. Dies tun wir in enger Partnerschaft mit der Stadt Nürnberg, anderen Hilfsorganisationen, bürgerschaftlichen Initiativen, Unternehmen und in engem Austausch mit den Betroffenen selbst. Das Engagement von und für Menschen sehen wir als zukunftsgerichtete, gemeinschaftliche Aufgabe an. Integration bedeutet dabei für uns immer eine Interaktion aller Betroffenen und nicht die Generierung eines Hilfegefälles.

Gegen Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt

Wir treten jeglicher Form von Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt gegen Geflüchtete entschieden entgegen. Dies gilt gleichermaßen für verbale oder körperliche Anfeindungen gegenüber unseren Mitarbeitern und Ehrenamtlichen. Wir machen uns stark für ein friedvolles Miteinander aller Menschen. Basis  hierfür ist gegenseitiger Respekt sowie die  Anerkennung des Grundgesetzes und der Werte unserer Gesellschaft.

Schutzcharakter von und für Frauen und Kinder

Frauen sind oft aufgrund der kulturellen Hintergründe mehrfach benachteiligt, da sie alleine für die Betreuung und Erziehung der Kinder zuständig sind und erwartet wird, dass sie weiterhin die kulturellen Beschränkungen ihres Heimatlandes hinnehmen. Wir sprechen uns gegen diese Benachteiligung aus und möchten Frauen und Kindern in einem geschützten Rahmen besondere Hilfe und Unterstützung zukommen lassen.