Unsere pädagogische Arbeit

Das Profil der Kita Wichtelhütte

Als christlicher Träger sind wir uns der Verantwortung, junge Menschen zu erziehen, weiterzubilden und in ihrer Entwicklung zu fördern, bewusst und übernehmen diese Verantwortung gerne. Im Leitbild der Johanniter-Kindereinrichtungen wird deutlich, wie ernst wir unseren Erziehungsauftrag nehmen.

Besonders wichtig ist uns dabei die Beziehung, die wir zu den uns anvertrauten Kindern eingehen. Die Bedürfnisse der Kinder aufgreifen und erlebbar machen, die Wünsche der Kinder verstehen und die Anforderungen jedes einzelnen Tages mit allen Sinnen gemeinsam mit den Kindern meistern ist unser Bestreben.

In der Johanniter Kindertagesstätte Wichtelhütte hat die Arbeit nach der Pädagogik Maria Montessoris einen besonderen Stellenwert.

Die Montessori-Pädagogik orientiert sich unmittelbar am Kind und berücksichtigt konsequent die kindlichen Bedürfnisse.

Ein Grundprinzip dieser pädagogischen Richtung ist das sog. „Freispiel“. Wann und womit sich die Kinder beschäftigen möchten, entscheiden sie nach ihren individuellen Interessen selbst. Auch wie lange sie spielen wollen, ob alleine oder mit einem Spielkameraden, liegt weitestgehend in selbstständiger Entscheidung des Kindes. Im freien Spiel entsteht so häufig eine ruhige und entspannte Spiel- und Arbeitsatmosphäre.

Maria Montessori entwickelte viele der Spiel- und Lernmaterialien selbst. Durch eigene Tätigkeiten und Erfahrungen mit bspw. Sinnesmaterialien, Sprachmaterialien, mathematischen Materialien und Materialien für die Übung im Umgang mit Dingen des praktischen Lebens soll die geistige Entwicklung des Kindes gefördert werden. Außerdem werden die verschiedenen Sinne einzeln angesprochen und durch diese speziellen Materialien differenziert geschult.

Ein weiterer Grundsatz in der Montessori-Pädagogik ist die sog. „vorbereitete Umgebung“. Die Spiel- und Arbeitsmaterialien sind nach ihrem Bereich sortiert und in offenen Regalen den Kindern jederzeit zugänglich. Auch gibt es manches Material nur einmal. So lernen die Kinder zu warten, wenn ein anderer damit spielt. Diese Rücksichtnahme fördert die Sozialkompetenz der Kinder. Nach Beendigung des Spiels wird dieses wieder selbstständig von den Kindern ordentlich auf den dafür vorgesehenen Platz im Regal zurückgestellt.

Die Rolle der Erzieherin ist jedem Kind gegenüber gleichberechtigt. Sie sind Unterstützer und zeigen dem Kind „wie etwas geht“. Beispielsweise im Umgang mit den Montessori-Materialien. Lösen aber die Aufgabe für das Kind nicht. Durch flexibles, geduldiges und auch konsequentes Verhalten wird der Alltag durch klare Regeln, die für die Kinder nachvollziehbar sind, strukturiert.

Die Grundsätze der Montessori-Pädagogik sind:

  • Achtung des Kindes als vollwertiger Mensch mit seiner individuellen Persönlichkeit
  • Unterstützung der Entwicklung des eigenen Willens durch ausreichenden Raum für freie Entscheidungen und Förderung des selbstständigen Denkens und Handelns
  • Folgen der individuellen Lernbedürfnisse durch entsprechende Gelegenheiten: Kinder wollen zu einer bestimmten Zeit etwas Bestimmtes lernen
  • Unterstützung Schwierigkeiten zu überwinden, statt ihnen auszuweichen

Ihr Ansprechpartner Katharina Mann Wichtelhütte Aindling

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Regionalverband Bayerisch Schwaben
Kindertagesstätte "Wichtelhütte"
Schloßallee 6
86447 Aindling