Ihre Fragen

  • Wer wird im Hospiz begleitet?

In unserem Hospiz werden Menschen mit einer unheilbaren und weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung aufgenommen.  Die stationäre Aufnahme erfolgt auf Wunsch des Gastes nach Absprache mit dem behandelnden Arzt und dem Hospizberatungsdienst, sie ist unabhängig von Konfession, Nationalität und finanzieller Situation. Die Hospizmitarbeitenden kümmern sich bei der Aufnahme umd die anfallenden Notwendigkeiten, so etwa um das Beantragen der Pflegeeinstufung, die Kostenbeantragung bei den Krankenkassen oder Sozialämtern.

  •  Wie ist es mit dem Besuch von Angehörigen und Freunden?

Das Hospiz ist rund um die Uhr und an jedem Tag für Besucher geöffnet. Angehörige und Freunde können im Hospiz übernachten, entweder im Zimmer des Hospizgastes oder in einem separaten Schlafzimmer.

  • Wie sind die Zimmer eingerichtet?

Menschen, die im Hospiz aufgenommen werden, können ihre Kleinmöbel und Einrichtungsgegenstände mitbringen.

  • Wie funktioniert die ärztliche Betreuung?

Die Hospizgäste können sich weiterhin durch ihren Hausarzt betreuen lassen. Sind die Entfernungen zu groß, so dass dieser nicht ins Hospiz anreisen kann, wird die Betreuung von drei Palliativmedizinern aus Wiehl übernommen.

  •  Was kostet der Hospiz-Aufenthalt?

Für die im Hospiz aufgenommenen Menschen fällt kein Eigenanteil an. Gemäß dem Paragraf 18 des Sozialgesetzbuches übernehmen die Kassen grundsätzlich 95 Prozent der Kosten. Die restlichen fünf Prozent werden von der Johanniter-Unfall-Hilfe als Träger des Hauses übernommen. Unter anderem wird dieser Betrag mit Spenden, Beiträgen und Stiftungsgeldern finanziert.

Die Kassen sind verpflichtet, mindestens sieben Prozent der monatlichen Bezugsgröße nach Paragraf 18,1 SGB IV – das sind 2013: 188,65 Euro – als Zuschuss zu den Hospizkosten zu zahlen, grundsätzlich aber 95 Prozent der Kosten des verhandelten Tagesbedarfssatzes. Die Zahlungen der Pflegekassen werden angerechnet. 

Sofern Sie nicht von der Rezeptgebühr befreit sein sollten, fallen für die im Hospiz zu verordnenden Medikamente die allgemein apothekenüblichen Rezeptgebühren an. Sollten Sie als Angehörigen im Hospiz speisen wollen entstehen Kosten für Frühstück in Höhe von 4,17 Euro, für das Mittagessen in Höhe von 6,54 Euro und für das Abendessen in Höhe von 4,17 Euro. Daneben gibt es eine einmalige anfallende Bereitstellungsgebühr für das Telefon in Höhe von 9,52 Euro. Die telefonierten Einheiten werden bei Nutzung mit 0,07 Euro zuzüglich Mwst. abgerechnet. Eine Abrechnung erfolgt am Ende des Monats oder des Aufenthalts. Alle anfallenden Anträge werden für Sie vom Hospiz gestellt.