30. März: Patientenveranstaltung zur Volkskrankheit COPD

Bonn, 18. März 2019

In Deutschland leiden bis zu 15 Prozent der erwachsenen Bevölkerung an einer chronisch obstruktiven Bronchitis, kurz COPD. „In der Medizin wird COPD als Volkskrankheit angesehen, wie Bluthochdruck oder Rückenleiden“, sagt Dr. Martin Buchenroth, Chefarzt der Abteilung Allgemeine Innere Medizin am Bonner Johanniter-Krankenhau und Spezialist für COPD.

 

COPD ist eine fortgeschrittene Form der chronischen Bronchitis, die nicht heilbar ist. Weltweit ist COPD die vierthäufigste Todesursache. Führende Ursache ist in der westlichen Welt das inhalative Rauchen. Eine Therapie kann die Symptome lindern und den Verlauf der Lungenkrankheit verlangsamen. Eine COPD entsteht, wenn die chronische Entzündung der Atemwege zu einer Verengung führt. Die Leitsymptome sind Atemnot, Husten und Auswurf.

 

Am Samstag, den 30. März, veranstaltet das Lungenzentrum am Johanniter-Krankenhaus, unter der Leitung von Dr. Buchenroth, von 10 bis 13 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Thema COPD. Patienten und deren Angehörige erhalten einen Überblick über die verschiedenen Therapiemittel. Insbesondere die nicht medikamentösen Möglichkeiten werden vorgestellt. Außerdem gibt es Informationsstationen zu den Themen: Test Sauerstoffgehalt, Selbsthilfegruppe COPD, Lungensportgruppe, Atemtherapie, Sauerstoffversorgung, Beatmungsgeräte, Lungenfunktionstest und Ernährungsberatung. Veranstaltungsort ist der große Saal (4. Etage) im Johanniter-Krankenhaus, Johanniter-Str. 3-5, 53113 Bonn. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen unter Tel: 0228-543-2201 oder 543-3512.