Herrenmeister, Oskar Prinz von Preußen, besucht Johanniter-Kliniken

Bonn, 27. Juli 2018

S.K.H. Dr. Oskar Prinz von Preußen, Herrenmeister des Johanniterordens, hat am 26. Juli die Bonner Johanniter-Kliniken besucht. Begleitet wurde er von seiner Frau S.K.H. Dr. Auguste von Preußen, dem Ordenskanzler Alexander Baron v. Korff mit Frau Gemahlin Irina Baronin v. Korff, dem Regierenden Kommendator Thilo v. Selchow sowie den Geschäftsführern der Johanniter GmbH Frank Böker, Vorsitzender, sowie Dr. Thomas Krössin, verantwortlich für die Krankenhäuser. Seine erste Station war das Johanniter Waldkrankenhaus in Bad Godesberg, wo er vom Kuratorium der Johanniter-Kliniken Bonn unter der Leitung von Kurator Egon Freiherr von Knobelsdorff sowie Krankenhausdirektor Dr. Marc Heiderhoff sowie Daniel Siepmann, Kaufmännischer Direktor, begrüßt wurde.

Zu Beginn stand ein Besuch des Notfallzentrums am Waldkrankenhaus auf dem Programm, wo seiner königlichen Hoheit das Manchester-Triage-System vorgestellt wurde. Dabei handelt es sich um ein standardisiertes Verfahren zur Ersteinschätzung in der Notaufnahme. Es ermöglicht eine schnellere Festlegung von sicheren und nachvollziehbaren Behandlungsprioritäten bei dem Patienten. Nach einem Besuch der HNO-Abteilung des Hauses unter der Leitung von Chefarzt und stellvertretendem Ärztlichen Direktor Dr. Stephan Herberhold ging es weiter in das Endoprothetikzentrum.

In der Abteilung Unfallchirurgie und Orthopädie demonstrierten das Team um Oberarzt Dr. Michael Pütz, wie ein künstliches Gelenk individuell an einen Patienten angepasst wird. Danach erörterte der Herrenmeister mit der Pflegedirektorin Ute Pocha und Christina Körner, Leiterin der Evangelischen und Johanniter Bildungs-GmbH, die gesellschaftliche  und politische Situation der Pflege und deren Auswirkungen auf die aktuelle Pflegesituation der Häuser. 

Im Anschluss ging es weiter in das Johanniter-Krankenhaus, wo S.K.H. Dr. Oskar Prinz von Preußen von Prof. Dr. Andreas Jacobs, Chefarzt der Abteilung für Geriatrie mit Neurologie und Tagesklinik empfangen wurden. Dieser hielt einen Vortrag zu einem gemeinsamen Projekt mit der „Robert-Bosch-Stiftung“ und stellte den „Altersanzug Gert“ vor, der es ermöglicht jungen Menschen Alterssituationen mit ihren Einschränkungen im täglichen Leben realistisch zu simulieren. Es folgte die Besichtigung der Palliativstation und der Intensivstation.

Zum Abschluss des Besuchs präsentierte Frau Dr. Tatjana Schroeder, Oberärztin der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie, den neuen Da Vinci Xi Roboter. Mit dem Roboter können hochkomplexe Eingriffe, wie Operationen an der Bauchspeicheldrüse und im Darmbereich, dank einer 3D Technologie auf die minimal-invasive Art durchgeführt werden. Der computergestützte Roboter, der über Fingerbewegungen gesteuert wird, erlaubt präzise Bewegungen in allen Richtungen und auf engstem Raum. Das Da Vinci System ist eine der modernsten technischen Entwicklungen auf dem Gebiet der minimal-invasiven Operationen, von der Operateure und Patienten, durch schnellere Heilung, gleichermaßen profitieren.