Neue Hauszeitung beschäftigt sich mit der Volkskrankheit COPD

Bonn, 06. April 2019

In Deutschland leiden bis zu 15 Prozent der erwachsenen Bevölkerung an einer chronisch obstruktiven Bronchitis, kurz COPD. In der Medizin wird COPD als Volkskrankheit angesehen, wie Bluthochdruck oder Rückenleiden. COPD ist eine fortgeschrittene Form der chronischen Bronchitis, die nicht heilbar ist. Weltweit ist sie die vierthäufigste Todesursache. Führende Ursache ist in der westlichen Welt das inhalative Rauchen. Eine Therapie kann die Symptome lindern und den Verlauf der Lungenkrankheit verlangsamen. Aber viele Menschen sind sich der Gefahren durch diese Krankheit nicht bewusst. Die Anzahl der Betroffenen steigt jedoch kontinuierlich. Dr. Martin Buchenroth, Chefarzt der Abteilung Allgemeine Innere Medizin am Bonner Johanniter-Krankenhaus, und sein Team versuchen daher, die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren.

 

Die Leitsymptome von COPD sind Atemnot, Husten und Auswurf. Eine Therapie kann den Betroffenen spürbar helfen. Voraussetzung ist ein sofortiger Rauchstopp. Auch wenn insgesamt weniger geraucht wird, ist Rauchen immer noch der wesentliche Verursacher von Lungenkrankheiten, insbesondere der COPD. Medikamente bewirken eine Erweiterung der Atemwege und lindern die Luftnot bei Belastung. Die medikamentöse Behandlung wird von weiteren Therapien flankiert. Dazu zählen Lungensport, die Ernährung und Atemtherapie. In manchen Fällen muss eine dauerhafte Sauerstoffversorgung oder eine Maskenbeatmung durchgeführt werden. Die neue Hauszeitung der Johanniter-Kliniken ist da. Lesen Sie weiter: