Armrobotik

Dortmund, 01. Juni 2019

Ausbau von Armrobotik / Armlabor in der Rombergklinik

Seit Sommer 2018 wird in der Ergotherapie unterstützend Armrobotik eingesetzt. Den Anfang machte der ArmeoSpring im Juni 2018, den wir seit dem sehr erfolgreich in der Therapie unserer Patienten verwenden.

Diese innovative Möglichkeit der Armtherapie wurde weiter ausgebaut und ein Konzept für ein an Symptomatik und Schweregrad angepasstes Armtraining etabliert. Von der Kombination aus konventioneller und robotikunterstützter Einzel- und Gruppentherapie profitieren unsere Patienten sehr deutlich durch schnellere Behandlungserfolge und mehr Freude an der Behandlung.

Aktuell setzen wir in der Therapie im Einzel- und Gruppensetting u. a. zwei ArmeoSpring ein, zusätzlich den ArmeoSenso sowie das RehaSlide und RehaSlideDuo.

Die logische Ergänzung in der Armrobotik, also zu den beiden ArmeoSpring- Geräten, war die Anschaffung des ArmeoSenso. Wie beim ArmeoSpring trainiert der Patient auch hierbei pc-gestützt über verschiedene Spiele die Armbewegungen bis hin zu einfachen Greiffunktionen (wie dem Faustschluss). Im Unterschied zu den ArmeoSpring mit Schwerkraftentlastung, trägt der Patient beim Einsatz am ArmeoSenso nur Sensoren an Arm und Oberkörper, die die Bewegungen in die Computersoftware übertragen und dem Patienten hierüber ein Biofeedback geben. Dies gibt den Patienten die Möglichkeit, komplett eigenaktiv und zum Beispiel auch im Stand zu trainieren.

RehaSlide und RehaSlide Duo ermöglichen auch schwerer betroffenen Patienten, Armübungen PC-gestützt durchzuführen. Der betroffene Arm kann zum Beispiel mit dem Reha-Slide passiv mitbewegt werden, so dass auch Patienten, die kaum oder keine Armfunktion haben, ein gerätegestütztes Training erhalten können.