Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt besucht Johanniter-Krankenhaus Geesthacht

Geesthacht, 31. Januar 2005

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt begrüßt
eine junge Mutter auf der Entbindungsstation des
Johanniter-Krankenhauses Geesthacht. Foto: RIESS


Berlin/Geesthacht, 31.01.2005
Am vergangenen Sonntag besuchte die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, gemeinsam mit dem Landtagskandidaten Olaf Schulze, das Johanniter-Krankenhaus in Geesthacht. Die Ministerin zeigte sich während des ausführlichen Rundgangs durch alle Fachabteilungen des Krankenhauses aufgeschlossen und gut informiert.

Besonderes Interesse widmete sie den vielfältigen ambulanten und stationären Leistungsangeboten des Krankenhauses in der Vernetzung mit den niedergelassenen Ärzten und anderen Kliniken im Einzugsbereich. Jüngste Beispiele sind der Vertrag zur integrierten Versorgung im Rahmen der Schmerztherapie, die neu eingerichtete Stroke-Unit–Abteilung zur optimalen Behandlung von Schlaganfallpatienten rund um die Uhr, die Kooperation mit dem Gefäßzentrum des Allgemeinen Krankenhauses Harburg sowie das besondere integrierte Konzept der Psychiatrischen Abteilung.

Im anschließenden Gespräch erläuterten der Hauptgeschäftsführer der Johanniter GmbH, Berlin, Andreas Rossmann, und der Geschäftsführer des Johanniter-Krankenhauses Geesthacht, Thomas Rupp, der Ministerin die aktuelle Situation des Krankenhauses. Der Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, Andreas Rönner, bewertete die zukunftsorientierten Versorgungs- und Betreuungskonzepte als sehr positiv.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs wurde die Besorgnis über die veränderte Liquiditätssituation aller Krankenhäuser durch den neuen Fallpauschalenkatalog geäußert. Die Ministerin versprach hierzu weiter auf die Krankenkassen einzuwirken, um einen entsprechenden temporären Finanzausgleich zu schaffen.

Die Patienten der Psychatrie haben für die
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ein Bild
gemalt. Von links: Hauptgeschäftsführer der
Johanniter GmbH, Berlin, Andreas Rossmann,
Dr. Heißler, Bundesgesundheitsministerin Ulla
Schmidt, Olaf Schulze, Thomas Rupp. 
 Foto: RIESS