Erweiterung des chirurgischen Leistungsangebotes im Johanniter-Krankenhaus Geesthacht - Neuer Chefarzt Dr. Frank Templin setzt Maßstäbe

Geesthacht, 30. Mai 2006

Die Patienten kennen und schätzen seine aufmerksame und stets verbindliche Art, mit der er jedem einzelnen gegenübertritt. Die Ärzte in seinem Team wissen, dass sie sich in jeder Situation auf ihn verlassen können. Als neuer Ärztlicher Direktor des Johanniter-Krankenhauses und Chefarzt der chirurgischen Abteilung aber setzt Dr. Frank Templin, der Anfang April seinen Dienst in Geesthacht aufgenommen hat, auch Maßstäbe bei der Neuausrichtung der Klinik. Mit Nachdruck treibt Templin den Einsatz der minimalinvasiven Knopflochchirurgie voran. Die Vorteile dieser OP-Technik sind unumstritten: weniger Schmerzen, schnellere Mobilisierung, kaum postoperative Komplikationen insbesondere im Herz-Kreislaufbereich und eine auf ein Minimum reduzierte Narbenbildung.

 

Einen weiteren Schwerpunkt stellt die onkologische Chirurgie in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit im Tumorzentrum dar. Hinzukommen wird eine Ausweitung des Leistungsspektrums in der Orthopädie und Gefäßchirurgie. Die im Geesthachter Krankenhaus in Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus Harburg etablierte Gefäßsprechstunde soll erweitert werden. Künftig wird nicht nur die Diagnostik angeboten, sondern auch die Therapie durchgeführt. Templin: „Eine gleich bleibend hohe Leistung wird durch Spezialisierung erreicht. Ich setze auf ein chirurgisches Team mit mehreren Spezialisten“. Die Dynamik des neuen Chefs lässt an der neuen Arbeitsstätte keine Verwunderung aufkommen.

 

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Johanniter-Krankenhauses Geesthacht ist der beliebte Chirurg kein Unbekannter. Der 44-jährige absolvierte seine chirurgische Ausbildung in Boizenburg, Geesthacht und Hamburg-Altona und war bis 2000 als Oberarzt am Johanniter-Krankenhaus Geesthacht tätig. Anschließend wechselte er in das Zentralklinikum Bremen-Ost, das als Kompetenzzentrum für minimalinvasive Chirurgie gilt, wo er als Leitender Oberarzt arbeitete. Seit 2004 war Templin erfolgreich als Chefarzt der Chirurgie im Krankenhaus Winsen/Luhe tätig. Templin wohnt in Drage, ist ledig und hat einen 17jährigen Sohn.