Tag der offenen Tür 2007

Geesthacht, 17. November 2007

Tag der offenen Tür im Johanniter-Krankenhaus Geesthacht und in der psychiatrischen Tagesklinik Schwarzenbek

 

Das Johanniter-Krankenhaus Geesthacht lädt ein zum Tag der offenen Tür. Am Samstag, den 17. November von 11:00 bis 17:00 Uhr stellt sich das Krankenhaus vor. „Es geht uns darum, wohnortnah ein breit gefächertes Versorgungsangebot auf hohem Niveau zur Verfügung zu stellen. Häufig sind die Menschen überrascht, was „ihr“ Krankenhaus alles leistet. Ein Tag der offenen Tür bietet da gute Voraussetzungen sich zu informieren“, erläutert Dr. Frank Templin, Ärztlicher Direktor.

 

Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten stellen ihre Arbeit vor. In den Operationsräumen veranstalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Führungen und beantworten Fragen rund um eine Operation. Videovorführungen zeigen den Ablauf verschiedener Eingriffe. Mit Unterstützung von Operateuren können Besucher an einem Modell testen, wie die Instrumente bei einem minimal-invasiven Eingriff (Schlüsselloch-Methode) geführt werden. In der Radiologie wird Interessierten die umfangreiche Medizintechnik und die aktuellen diagnostischen Verfahren vorgestellt. Die Hebammen und Kinderkrankenschwestern präsentieren in der neu gestalteten Frauenklinik ihr Kursangebot für die Zeit vor und nach der Geburt. „Schwangere können ein Baby-Ultraschall machen lassen“, sagt Dr. Klaus von Oertzen, Chef der Frauenklinik.

 

Einen Beitrag zur Herzwoche 2007 der Deutschen Herzstiftung gibt es in der Abteilung für Innere Medizin. Hier informiert der Kardiologe der Klinik, Dr. Per Martius, über die Möglichkeiten der Herzschrittmachertherapie. Neben der Besichtigung der Abteilung für endoskopische Medizin werden Gefäßuntersuchungen der Halsschlagader angeboten.

 

Das psychiatrische Angebot wird nicht nur in der Klinik in Geesthacht, sondern auch in der Tagesklinik Schwarzenbek erläutert. Mit der Veranstaltung wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tagesklinik den Besuchern einen Einblick in moderne teilstationäre Behandlungsmöglichkeiten der Psychiatrie eröffnen, wie Genusstraining, Hirnleistungstraining und Entspannungsverfahren. Wie genau hier geholfen werden kann, erfahren Besucher in praktischen Übungen.

 

Ergotherapie, Entspannungs- und Gedächtnisübungen sowie die tiergestützte Therapie mit den Therapiehunden Amadeus und Antonia, zwei irischen Wolfshunden, und Workshops zu verschiedenen aktuellen Themen bietet die Abteilung für Psychiatrie und Psychosomatik in Geesthacht.

 

Jugendliche erhalten Informationen über berufliche Perspektiven als Gesundheits- und Krankenpfleger in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege. Das neu gegründete Interdisziplinäre Beckenbodenzentrum Geesthacht stellt sich vor. Hierzu gibt es Kurzvorträge über Therapien bei Beckenboden- und Blasenschwäche der Frau, Darmvorfall und Stuhlinkontinenz und die Blasenschwäche des Mannes. Erste Hilfe steht ebenfalls auf dem Programm. Medizinische Laien prüfen an speziellen Puppen, ob ein Wiederbelebungsversuch tatsächlich erfolgreich wäre.

 

Vor dem Haupteingang des Krankenhauses kann ein Rettungswagen der Johanniter-Unfallhilfe besichtigt werden. Ein Mitarbeiter der JUH erklärt die umfangreiche medizinische Ausstattung.

 

Die jüngsten Besucher finden beim Kinderprogramm mit Kinderschminken und Malwettbewerb ihren Spaß und auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Im 4. Stock bietet die Cafeteria zur Mittagszeit einen Imbiss. Kaffee und Kuchen gibt es in der Eingangshalle und in der Galerie der psychiatrischen Abteilung.