Das Schlaflabor der Praxis Dr. med. Holger Hein befindet sich ab Juli 2019 im Johanniter-Krankenhaus Geesthacht.

Geesthacht, 02. Juli 2019

Das Schlaflabor der Praxis Dr. med. Holger Hein befindet sich ab Juli 2019 im Johanniter-Krankenhaus Geesthacht.

Herr Dr. med. Holger Hein, niedergelassener Arzt in Reinbek mit eigener Praxis für Innere Medizin, Pneumologie, Allergologie und Schlafmedizin, betreibt sein Schlaflabor mit 7 Plätzen nun im Johanniter-Krankenhaus.

„Erholsamer Schlaf ist die Grundlage für Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit am Tag. Nicht erholsamer Schlaf führt zu körperlichen, geistigen, psychischen und sozialen Beeinträchtigungen. Keine, eine falsche oder nicht ausreichende Behandlung bedeutet nicht nur subjektives Leiden, sondern auch Gefahr im täglichen Leben. Bei ausgeprägter Tagesschläfrigkeit ist die Unfallgefahr im Straßenverkehr und am Arbeitsplatz ca. 2,5-fach erhöht. Bei nächtlichen Atmungsstörungen treten Bluthochdruck, Schlaganfälle und Herzinfarkte gehäuft auf. So zeigte z.B. eine kürzlich erschienene Untersuchung bei Patienten mit schwergradigem obstruktivem Schlafapnoesyndrom eine 3-fache Häufung von Herzinfarkten und Schlaganfällen über einen Zeitraum von 12 Jahren“, sagt Herr Dr. Hein.

Um Schlafstörungen zu erfassen, sind neben vielen anderen Untersuchungen teilweise auch Messungen im Schlaflabor notwendig. Dort werden sogenannte kardiorespiratorische Polysomnographien durchgeführt. Hierbei werden die Schlafstadien erfasst. Zugleich erfolgt eine Messung der Atmung und der motorischen Aktivität der Beine.

Folgende Messwerte werden abgeleitet:

  • Hirnströme
  • Augenbewegungen
  • Aktivität der Kinnmuskulatur
  • Beinbewegungen links und rechts
  • Aufzeichnung der Körperlage
  • optische und akustische Aufzeichnung des Schlafverhaltens (Video)
  • Atmungsfluss oder Maskendruckmessung
  • Messung der abdominalen und thorakalen Atembewegungen
  • Schnarchgeräusche
  • Oximetrie (Sättigung des oxygenierbaren Hämoglobins)
  • EKG

Das Schlaflabor von Herrn Dr. Hein befindet sich im 3. Stock des Johanniter-Krankenhauses.