Gefäßkrankheiten - Gefäßtag am 1. November 2014, 10 bis 12 Uhr

Geesthacht, 24. Oktober 2014

Gefäßkrankheiten
Gefäßtag 2014 im Johanniter-Krankenhaus Geesthacht

Der 10. Gefäßtag im Johanniter-Krankenhaus Geesthacht findet am Samstag, den 1. November 2014 statt. Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, bei denen Risikofaktoren für eine Arterienverkalkung wie Rauchen, Bluthochdruck, erhöhte Blutfette und Diabetes mellitus vorliegen und die gezwungen sind beim Gehen stehenzubleiben, weil die Beine schmerzen. Ihnen wird die sogenannte Ruheverschlußdruckmessung angeboten. Hiermit kann festgestellt werden, ob es sich tatsächlich um Durchblutungsstörungen handelt und ob weitere Untersuchungen notwendig sind oder gar eine Therapie erforderlich ist.

 

Auch sonst ist die Arterienverkalkung ein wichtiges Thema auf dem Gefäßtag. Mithilfe einer Ultraschalluntersuchung der Halsschlagader wird die Stärke der Arterienwand bestimmt. Die Wandstärke gibt Aufschluss darüber, ob bereits eine Arteriosklerose vorliegt und somit das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, erhöht ist.

 

Bei ausgeprägten Krampfadern kann eine Lichtreflexionsrheographie sinnvoll sein. Der Kooperationspartner des Krankenhauses, das Sanitätshaus Reha-OT aus Lüneburg, bestimmt mit Hilfe eines Sensors und Infrarotlicht, ob der Bluttransport in den Venen durch die Krampfadern gestört ist.

 

Wer unter den beschriebenen Symptomen oder Erkrankungen leidet, kann sich zwischen 10 und 12 Uhr im Johanniter-Krankenhaus Geesthacht untersuchen lassen. Um 12:30 Uhr gibt es jeweils einen Vortrag zu Durchblutungsstörungen der Beine und zum Krampfaderleiden im Vortragssaal der Klinik.

 

Die leitende Oberärztin der Gefäßchirurgie Stephanie Dick, Gefäßchirurg Dr. Hans-Christian Winther und der Angiologe Tobias Jacob sowie das Team vom Sanitätshaus Reha-OT stehen außerdem für Gespräche und Fragen zur Verfügung.