Herzinfarkt vermeiden, koronare Herzkrankheit behandeln-Patientenforum, 23. Oktober 2013, 18 Uhr

Geesthacht, 16. Oktober 2013

Herzinfarkt vermeiden, koronare Herzkrankheit behandeln

Patientenforum mit Prof. Dr. Ralf Köster im Johanniter-Krankenhaus Geesthacht

 

Beim Patientenforum im Johanniter-Krankenhaus Geesthacht geht es dieses Mal um die koronare Herzkrankheit (KHK). Diese Gefäßerkrankung kann zum Herzinfarkt und zur Herzmuskelschwäche führen. " Einige Menschen trifft ein Herzinfarkt gewissermaßen aus heiterem Himmel, bei den meisten treten jedoch vorher typische Warnsymptome auf. Ob ein Herzinfarkt oder etwa Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen drohen, lässt sich in ganz vielen Fällen an der Beschwerdesymptomatik, den körperlichen und den technischen Untersuchungsbefunden erkennen. sagt Prof. Dr. Ralf Köster, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin. "Brustschmerzen, Druck- und Engegefühl hinter dem Brustbein sind wichtige Symptome einer koronaren Herzkrankheit. Die Erkrankung kann aber auch bis zum Infarkt auch symptomlos verlaufen. Unbehandelte Engstellen in den Herzkranzgefäßen können  – lebensbedrohlich sein", so Prof. Köster weiter. Er erläutert deshalb beim Patientenforum ausführlich die Diagnoseverfahren. Die Therapiemöglichkeiten werden ebenfalls besprochen. Das Forum findet am Mittwoch, dem 23.10.2013 um 18 Uhr im Vortragssaal des Johanniter-Krankenhauses statt.

 

Die Klinik verfügt über ein modernes Herzkatheterlabor mit einem sogenannten Linksherzkathetermessplatz. Hier können, wenn eine medikamentöse Therapie nicht mehr ausreichen sollte, vom Verschluss bedrohte Herzkranzgefäße durch eine mechanische Aufweitung, eine Ballondilatation, oder den Einsatz einer Gefäßstütze, eines Stents, erfolgreich behandelt werden. Ohne funktionsfähige Herzkranzgefäße kann das Herz seine Arbeit nicht verrichten. Der Herzmuskel muss nicht nur den Körper mit sauerstoffreichem Blut versorgen, sondern auch sich selbst. Die Blutversorgung des Herzmuskels erfolgt über die Herzkranzgefäße, auch Koronararterien genannt, die den Herzmuskel fein verästelt überziehen und deshalb besonders anfällig für Verschlüsse infolge einer Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) sind.