Herzwoche 2019: Bedrohliche Herzrhythmusstörungen - „Wie schütze ich mich vor dem plötzlichen Herztod?“ Patientenforen in Lauenburg, Schwarzenbek, Marschacht und Geesthacht

Geesthacht, 12. November 2019

Der plötzliche Herztod, häufig als Sekundentod beschrieben, wird in Deutschland von Ärzten etwa 65.000-mal im Jahr diagnostiziert. Damit zählt er zu den häufigsten Todesursachen. „Medizinisch ist diese Sache scheinbar klar: Das Herz hat seine Arbeit eingestellt. Der Blutkreislauf bricht zusammen. Das Gehirn erhält nicht mehr den erforderlichen Sauerstoff. Der Mensch verliert das Bewusstsein und stirbt“, sagt Prof. Dr. Ralf Köster, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin im Johanniter-Krankenhaus Geesthacht. „Wenn man einen genaueren Blick auf das Herz wirft, wird die Sache komplizierter. Es kommt nicht nur vor, dass das Herz einfach aufhört zu schlagen. Ursache für den Tod kann auch sein, dass das Herz zu schnell oder zu langsam schlug. Damit kommen mehrere Erkrankungen als Auslöser für den plötzlichen Herztod in Betracht. Häufigste Ursache sind aber Herzrhythmusstörungen“, so der Kardiologe Köster weiter.
Beim Patientenforum „bedrohliche Herzrhythmusstörungen“ wendet sich Köster dieser Hauptursache zu. Gleich an vier Standorten geht es um die Grunderkrankung und die Akuttherapie. Die Veranstaltung im Rahmen der diesjährigen „Herzwochen“ der Deutschen Herzstiftung findet am 25.11.2019 in Lauenburg (Lauenburger Mühle), am 26.11.2019 in Schwarzenbek (Hotel Schröder), am 27.11.2019 in Marschacht (Marschachter Hof) und am 28.11.2019 in Geesthacht (Vortragssaal des Johanniter-Krankenhauses) statt. Veranstaltungsbeginn ist jeweils 15 Uhr; der Eintritt ist frei.