Nicht zu früh und nicht zu spät - die neue Hüfte, Patientenforum des Johanniter-Krankenhauses Geesthacht in Lauenburg

Lauenburg, 02. Juni 2016

 

Der Orthopäde Tobias O. Wolf, Leiter der Orthopädie im Johanniter-Krankenhaus Geesthacht, hat als Veranstaltungsort für das aktuelle Patientenforum "Das schmerzende Hüftgelenk - vom Erstkontakt mit den Orthopäden bis zur Hüftprothese" Lauenburg gewählt, das zum Einzugsgebiet der Klinik zählt. Das Hotel Lauenburger Mühle in der Bergstraße verfügt über einen ausreichend großen Saal für das Forum. Dort werden Wolf und sein Kollege, der Chirurg Bernd Kolbow, erklären, wie Arthrose im Hüftgelenk entsteht und die Beweglichkeit verbessert werden kann. Sie erläutern, welche Möglichkeiten und Grenzen bei konservativen Therapieformen bestehen. "Die Implantation einer Hüftprothese führt bei vielen Patientinnen und Patienten zu einer deutlichen Verbesserung der Beweglichkeit und damit zu neuer Lebensqualität. Wichtig ist es, in jedem Einzelfall den richtigen Zeitpunkt für den Eingriff zu finden. Manchmal lassen sich Hüftschmerzen etwa mit den richtigen entzündungshemmenden Medikamenten noch eine ganze Zeit in den Griff bekommen. Man sollte aber auch die steigende Lebenserwartung im Auge behalten, die einen Prothesenwechsel notwendig machen kann. Diese Folgeoperation stellt naturgemäß in sehr hohem Lebensalter eine deutliche Belastung dar. Deshalb sollte man die Erstimplantation nicht unter Inkaufnahme von erheblichen Schmerzen oder eines bedenklich Schmerzmittelkonsums zu lange hinauszögern", sagt Wolf. Das Johanniter-Krankenhaus Geesthacht hat sich auf die Implantation von Hüft-, Schulter- und Kniegelenksprothesen spezialisiert. Beim Einsatz einer Hüftprothese wird hier ein besonders muskelschonendes Verfahren gewählt, dass eine schmerzarme Frühmobilisation nach der Operation ermöglicht. Das Patientenforum findet am Donnerstag, dem 16. Juni 2016, statt. Veranstaltungsbeginn ist 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.