Patientenverfügung, Selbstbestimmung, Patientenrechtegesetz - Infotmationsveranstltung am Mittwoch, 26. Februar 2014, 14 Uhr

Geesthacht, 24. Februar 2014

Die aktuelle politische Debatte über ein Gesetz zum Verbot organisierter Sterbehilfe rückt erneut zentrale Fragen der Selbstbestimmung des Patienten in das Blickfeld einer breiten Öffentlichkeit. Ärzte und Pflegepersonal sehen sich in ihrer alltäglichen Berufspraxis häufig mit Problemen konfrontiert, die das Spannungsfeld zwischen Heilauftrag, ärztlichem Gewissen und Patientenautonomie berühren. Dabei stellt der richtige Umgang mit Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten die Angehörigen medizinischer Berufe immer wieder vor Herausforderungen. Stellt sich die  Frage eines Behandlungsabbruchs,  geht es nicht allein um mögliche strafrechtliche Kon-sequenzen sondern auch darum, welche ethischen Grenzen zu ziehen sind. In der Krankenhaus- und Pflegepraxis herrschen dabei über die Begrifflichkeiten und die rechtlichen Rahmenbedingungen immer noch viele Unsicherheiten.

Zu diesem Thema referiert Dr. Jürgen Christoph, Fachanwalt für Medizinrecht aus Ratzeburg. Er informiert in diesem Zusammenhang auch über das neue, 2013 in Kraft getretene Patientenrechtegesetz.