Schulter, Hüfte und Knie - Optionen bei schmerzhaften Gelenkerkrankungen-Patientenforum am 6. Mai 2015, 17 Uhr,

Geesthacht, 27. April 2015

Schulter, Hüfte und Knie - Optionen bei schmerzhaften Gelenkerkrankungen

Patientenforum am 6. Mai 2015, 17 Uhr, im Johanniter-Krankenhauses Geesthacht

 

Die Ursachen sind vielfältig: Überbelastung, Fehlbelastung, Stoffwechselerkrankungen wie Gicht, unfallbedingte Verletzungen oder eine schlicht altersbedingte Abnutzung können zu Gelenkverschleiß führen. Der Mediziner spricht von Arthrose, für den Betroffenen steht meist der Gelenkschmerz im Vordergrund. Beim diesjährigen Patientenforum des Johanniter-Krankenhauses Geesthacht zum Thema "schmerzhafte Gelenkerkrankungen" stellt Bernd Kolbow, Leiter der orthopädischen Sektion der Klinik, seinen neuen Kollegen Emre Esmer vor. Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie / spezielle Unfallchirurgie ist vor kurzem vom Klinikum Lüneburg nach Geesthacht gekommen. Der 40-jährige Emre Esmer hat sich unter anderem auf sogenannte minimal-invasive, gelenkerhaltende Eingriffe an der Schulter und Schulterendoprothesen spezialisiert.

 

Beim Patientenforum werden Emre Esmer und Bernd Kolbow erklären, wie Schmerzen in Schulter, Hüfte und Knie effektiv behandelt und die Beweglichkeit verbessert werden kann. Kolbow ist auf den Gelenkersatz am Knie und an der Hüfte spezialisiert. Die Implantation von hochwertigen Prothesen ist im Johanniter-Krankenhaus ein Behandlungsschwerpunkt.

 

Da die Arthrose meist erst einen Gelenkersatz im Alter notwendig macht, hat das Krankenhaus ein besonderes Behandlungskonzept entwickelt. Viele der älteren Patientinnen und Patienten entscheiden sich für die Klinik an der Elbe, weil hier über die Operation hinaus eine orthopädische Versorgung fachärztlich gewährleistet ist. Weitere Pluspunkte sind der kurze Krankenhausaufenthalt und die Rehabilitation vor Ort. Schon kurz vor der Implantation einer Knieprothese etwa setzt der Arzt zwei Schmerzkatheter, die jeweils mittels einer Pumpe gezielt schmerzstillende Medikamente abgeben. Schon am ersten Tag nach der Operation kann deshalb die physiotherapeutische Behandlung beginnen, um die Muskulatur zu stärken. Die wohnortnahe Rehabilitation erfolgt in der Vitanas Klinik, die sich ebenfalls in Geesthacht befindet. Nicht nur eine gelungene Operation, sondern auch eine gute Physiotherapie ist für den Erfolg ausschlaggebend. Die Rehabilitationstermine werden bereits während des Aufenthalts im Johanniter-Krankenhaus mit der weiter betreuenden Einrichtung abgestimmt. Die Patientinnen und Patienten können, ärztlich beraten, wählen: die teilstationäre Behandlung in der Tagesklinik oder doch lieber ein vollstationärer Aufenthalt. Einen besonderen Service bietet die Tagesklinik. Die Patientinnen und Patienten werden morgens von zuhause abgeholt. Den Tag über gibt es dann in der Klinik ein individuell zugeschnittenes Übungsprogramm. Nachmittags geht es wieder in das gewohnte häusliche Umfeld. Drei Monate nach der Implantation ist in aller Regel schmerzfreies Gehen möglich.

 

Wann eine Prothese eingesetzt werden sollte und welche bewährten und neuen Prothesenarten es gibt, wird beim Patientenforum ebenfalls eingehend besprochen.

Das Patientenforum findet am Mittwoch, dem 6. Mai 2015, statt. Veranstaltungsbeginn ist 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.