Station 4 schneller modernisiert als gedacht

Geesthacht, 02. Mai 2016

Nach dem Plan des Geschäftsführers des Johanniter-Krankenhauses Geesthacht Carsten Schwaab zur fortlaufenden Modernisierung der Klinik hatte die Station 4 im zweiten Obergeschoss keine besondere Priorität. Dennoch zeigt sie sich schon jetzt im neuen Glanz. Ein massiver Wasserschaden ist die Ursache. Wasser war eingedrungen und unmerklich in den Estrich der Station gekrochen. Der Schaden wurde im November vergangenen Jahres nur durch Zufall entdeckt. Die betroffene Station 4 gehört zu der von Professor Ralf Köster geleiteten Inneren Abteilung der Klinik. „Wir haben jetzt schon sehr viele positive Rückmeldungen“, freut sich Köster über die unverhofft schnelle Modernisierung in seinem Bereich. „Mehr als 35 Tonnen Estrich mussten raus. Danach wurde dann alles neu aufgebaut“, kann Dr. Klaus von Oertzen, der Chefarzt der gynäkologischen Abteilung berichten. Mit seinem Team machte er auf der gynäkologischen Station 8 Platz für die Patienten der Station 4 und wich mit seinen Patientinnen in die Chirurgie aus. Geschäftsführer Schwaab nutzte die Gelegenheit und ließ nach der Wiederaufnahme des Betriebes auf der Station 4 noch vor Rückverlegung der gynäkologischen Patientinnen die Station 8 mit einem neuen Anstrich versehen. "Durch den Wasserschaden haben für rund 6 Monate 40 der insgesamt 274 Betten der Klinik gefehlt. Das haben wir aber durch die hausinterne Verlegung von internistischen Patienten und der Patientinnen der Gynäkologie recht gut kompensieren können", sagt Geschäftsführer Schwaab. Als nächste größere Baumaßnahmen stehen - planmäßig - der Umbau und die Vergrößerung der Notaufnahme an.