Coronavirus: Informationen für Patienten, Besucher und Angehörige

Stendal, 06. März 2020

Corona-Verdacht – wie weiter?

Das Johanniter Krankenhaus ist vorbereitet
Auf das näher kommende Corona-Virus bereitet sich das Johanniter-Krankenhaus in Stendal intensiv vor. Wir arbeiten eng mit den Gesundheitsämtern, dem Robert-Koch-Institut und weiteren Stellen zusammen. Wir trennen mögliche Verdachtsfälle von Beginn an von allen anderen Patienten. Es besteht kein Grund zur Panik. Besonnenheit und Vorsicht helfen allen am meisten weiter.

Stationäre Aufnahme schwerer Fälle
Sollte das Virus tatsächlich bei uns auftreten, sind Zimmer vorbereitet, in denen die Betroffenen von anderen Patienten isoliert behandelt werden. 

 

Bei Symptomen nach telefonischer Anmeldung zum Hausarzt

Bei Symptomen wie Husten, Fieber oder Atemschwierigkeiten melden Sie sich telefonisch bei Ihrem Hausarzt.

Außerhalb der Öffnungszeiten der Praxen ist die Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung 116 117 rund um die Uhr erreichbar.

Notaufnahme ist nicht als erste Anlaufstelle geeignet

Als erste Anlaufstelle sind die Notaufnahmen von Krankenhäusern nicht geeignet, weil Ansteckungsgefahr für andere Patienten und auch für Sie besteht. Wir sind aber selbstverständlich für Sie da, sollten Ihre Symptome besonders schwerwiegend sein.

 

Kann ich auch in die Notaufnahme des Johanniter-Krankenhauses gehen?

Sollte Ihr Hausarzt festgestellt haben, dass bei Ihnen ein Corona-Verdacht besteht und dadurch Laborabstriche notwendig werden, können Sie mit folgenden Unterlagen zu uns kommen:

  1. Vom Hausarzt benötigen Sie einen Überweisungsschein zur Vorstellung in der Krankenhaus-Notaufnahme.
  2. Vom Hausarzt benötigen Sie einen weiteren Überweisungsschein für die Laboruntersuchung in der Krankenhaus-Notaufnahme.

 

BITTE BEACHTEN SIE DEN AUSGEWIESENEN WEG FÜR CORONA-VERDACHTSFÄLLE.

Am Krankenhausgebäude links neben dem Haupteingang ist eine Treppe, die Sie hinaufgehen. Betätigen Sie die Klingel. Sie werden abgeholt.

 

Wie kann dieses Virus übertragen werden?

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden.

 

 

Wie lange dauert die Inkubationszeit?

Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit bis zu 14 Tage betragen kann.

 

Was bedeutet das für Sie? Wie kann ich mich vor einer Infektion schützen?

Wie bei anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen die folgenden Maßnahmen auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus:

 

Husten- und Nies-Etikette

-       Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg

-       Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch

-       Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten

 

Gute Händehygiene

-       Regelmäßiges Händewaschen nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten

-       Vor einem Patientenbesuch im Krankenhaus ist eine Händedesinfektion erforderlich

 

Abstand zu Erkrankten mit Atemwegserkrankungen (ca. 2 Meter)

 

Sollte ich Angehörige im Krankenhaus besuchen?

Wer Husten oder Schnupfen hat, sollte von Besuchen im Krankenhaus Abstand nehmen.

 

Risikogebiete Stand 06.03.2020

In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
Im Iran: Provinz Ghom, Teheran
In Italien: Provinz Bozen/Südtirol, Region Emilia-Romagna, Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien.
In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
Provinz Bozen/Südtirol

 

In unserem Flyer zum Corona-Virus finden Sie alle wichtigen Informationen rund um das Thema.

Den Flyer zum Lesen und Downloaden erhalten Sie hier: