Herzwoche 2018: „Herz außer Takt – Vorhofflimmern“

Stendal, 12. November 2018

Informationsabend von Kardiologen des Johanniter-Krankenhauses Stendal

PD Dr. Michael Gross, Chefarzt der Klinik für Kardiologie im Johanniter-Krankenhaus.

PD Dr. Michael Gross, Chefarzt der Klinik für Kardiologie im Johanniter-Krankenhaus Stendal.

Anlässlich der bundesweiten Aktionswoche der Deutschen Herzstiftung „Herz außer Takt – Vorhofflimmern“ laden Kardiologen des Johanniter-Krankenhauses zu einem Informationsabend zum Thema Herzrhythmusstörungen ein.

Termin:
Mittwoch, 21. November 2018
18 bis 20 Uhr
Audimax der Hochschule
Osterburger Straße 25, Stendal

Der regelmäßige Takt (der Sinusrhythmus) ermöglicht, dass das Herz kontinuierlich Blut durch den Körper pumpt und die Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Beim Vorhofflimmern geraten das Herz und damit auch seine lebenswichtige Pumpfunktion aus dem Takt. Elektrische Störfelder, die den normalen Schlag des Herzens bilden, verhindern den regelmäßigen Sinusrhythmus. Die Vorhöfe schlagen unkontrolliert – sie beginnen zu flimmern und Vorhofflimmern entsteht. Charakteristisch ist ein anhaltend unregelmäßiger, meist deutlich beschleunigter Herzschlag. Als Folge des Vorhofflimmerns fließt das Blut unregelmäßig. Es staut sich in den Vorhöfen, kann verklumpen und Blutgerinnsel bilden. Es drohen Komplikationen (sogenannte thromboembolische Komplikationen), vor allem ein Schlaganfall aber auch eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz).

Nach neuesten Zahlen, basierend auf Krankenkassendaten, leiden fast 1,8 Millionen Menschen (2,2 Prozent der Bevölkerung) an Vorhofflimmern. Die Berechnungen gehen von 2,13 Millionen im Jahr 2020 aus. In fünf Vorträgen gehen die Mediziner des Johanniter-Krankenhauses der Herzschwäche und dem Vorhofflimmern auf den Grund und informieren über Behandlungen wie Stentimplantation und Ablation. Auch der Schutz vor einem Schlaganfall wird beleuchtet. Selbstverständlich steht das Team um Chefarzt PD Dr. Michael Gross für Fragen zur Verfügung.