Hochkarätige Hygiene-Konferenz des Johanniter-Krankenhauses

Stendal, 20. Januar 2020

Aktuelle Informationen zu Keimen, Klinikabwässern und Sepsis

Zum Thema Hygiene finden im Johanniter-Krankenhaus regelmäßig Aktionstage statt. Jetzt wird zu einer hochkarätigen Konferenz eingeladen. Foto: C. Klupsch

Zu einer hochkarätigen Veranstaltung rund um das Thema Hygiene in Klinik und Praxis lädt das Johanniter-Krankenhaus am Freitag, 7. Februar 2020, 16 Uhr ein. Insbesondere Ärzte und Pflegende sind herzlich in die Aula der Hochschule Magdeburg-Stendal (Haus 1) eingeladen. Hochaktuelle Themen mit namhaften Referenten stehen auf dem Programm.

Zum Thema Klinikabwässer referiert Prof. Martin Exner, Leiter des Hygiene-Instituts des Universitätsklinikums Bonn und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene. In Seen und Bächen tauchen multiresistente Erreger auf, oft kommend aus kommunalen Abwässern, insbesondere aus Krankenhäusern. Im Mittelpunkt stehen solche Fragen: Haben wir die Risiken durch Klinikabwässer im Griff? Was müssen wir tun, um Patienten und Personal zu schützen?

Zur Blutvergiftung (Sepsis) spricht Dr. Peter Walger, Beratender Arzt in Hygiene und Infektiologie. Das Beherrschen des bekanntesten multiresistenten Krankenhauskeims ist trotz zurückliegender Erfolge weiter eine Herausforderung für Hygiene und die Betreuung von schwerkranken Patienten. Eine Meldepflicht steht zur Diskussion. Hilft eine solche?, erörtert der Experte.

Dr. Ernst Molitor, Immunologe am Universitätsklinikum Bonn, berichtet über Fortschritte in der Früherkennung der Infektionserreger. Nur eine gute Zusammenarbeit mit den Mikrobiologen hilft den Klinikern und der Hygiene. Eine neue Definition von resistent und sensibel steht an.

Dr. Sebastian Klemstein, Chefarzt der Intensivmedizin und Ärztlicher Hygienebeauftragter in Stendal, gibt Ein- und Ausblicke zum Stellenwert der Hygiene im Johanniter-Krankenhaus.

 

Weitere Auskünfte und Anmeldung: Tel. 03931-661047