Hygieneaktionstag im Johanniter-Krankenhaus Stendal 2019

Stendal, 09. Mai 2019

Informationen zur Prävention von Infektionen

Anita Schmidt (von links) und Heide Engel besahen sich in der Petrischale diverse Keime. Die Hygiene-Beauftragten Doreen Yilmaz-Eisermann und Ines Konschake standen für Fragen bereit. Foto: C. Klupsch

Mehr als 170 Personen - Mitarbeiter wie Besucher und Patienten ließen sich die Angebote des Hygieneaktionstages im Johanniter-Krankenhauses nicht entgehen. An verschiedenen Ständen bekamen sie Informationen zur Prävention von Infektionen und konnten ihre Fragen stellen. In praktischen Übungen zur Infektionsprävention erfuhren sie, welche Faktoren eine Rolle bei der Übertragung von Keimen und Bakterien spielen. So wurde betont, dass das A und O die ausreichende Händedesinfektion sei. Eine aufgestellte Bluebox zeigte den „Probanden“, wo die Schwachstellen sind. 

 

Das Johanniter-Krankenhaus ist seit Jahren ein zertifizierter und aktiver Teilnehmer des Netzwerks Hygiene in Sachsen-Anhalt (HYSA). Dessen Ziel ist die Eindämmung von MRE (multiresistente Erreger). Die strengen Hygiene-Auflagen des Netzwerks und die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts sind Standard im Johanniter Krankenhaus. „Zur Hygienepolitik des Johanniter-Krankenhauses gehört, Mitarbeiter kontinuierlich zu schulen und die Qualität der Hygienestandards fortwährend zu überprüfen. Auch die Aufklärung von Patienten und Besuchern ist Programm“, so Hygienefachkraft Ines Konschake, da diese einen wichtigen Beitrag zur Vorbeugung und Unterstützung im Klinikum leisten können.

 

Das Johanniter-Krankenhaus verbucht große und messbare Erfolge in der Eindämmung von Infektionen. Die Zahl der MRE konnte kontinuierlich gesenkt werden, was gezeigte Statistiken beim Aktionstag belegten. Die stets erste Maßnahme: Mitarbeiter, Patienten und Besucher sind aufgefordert, die Händedesinfektionsspender, von denen es im Hause insgesamt 1.600 gibt, zu nutzen.