Leistungsschau des Klinikums zog Besucherströme an

Stendal, 06. September 2019

Nachlese zum Tag der offenen Tür im Johanniter-Krankenhaus

Die Anästhesie demonstrierte am befellten Freiwilligen ihre Arbeit.

Das Darmmodell faszinierte.

Hygiene-Beauftragte Ines Konschake erklärte auch den kleinsten Besuchern den Kampf gegen Keime.

ITS: Blick in die Intensivstation und ihre Technik.

Rettungsstaffel: Die Johanniter-Hunderettungsstaffel war zu Gast.

Gruppenbild mit Skelett.

Unfallhilfe: Die Johanniter-Unfall-Hilfe zeigte ihre Rettungstechnik.

 

Der Tag der offenen Tür lockte am vergangenen Sonnabend mehrere hundert Besucher ins Stendaler Johanniter-Krankenhaus. Sie nutzten die Gelegenheit, hinter die „Kulissen“ des Klinikums zu schauen, von Leistungen der Medizin und Pflege zu erfahren und in Räume wie OP, Intensivstation und Schockraum zu gelangen. Auch Angebote für Kinder waren vielfältig und zogen Familien an.

Nach Eröffnungsworten von Geschäftsführer Dr. Thomas Krössin und vom Ärztlichen Direktor Prof. Ulrich Nellessen strömten gleich zu Beginn die Besucher ins Krankenhaus. Der Andrang wollte in den folgenden Stunden nicht abreißen. Am begehbaren Darm bildete sich zeitweise eine Menschenschlange. Das imposante Organmodell stellte in seinem Inneren dar, welche Krankheiten den Darm befallen können. Gastroenterologen standen für Fragen zur Verfügung.

Stände des Hygienemanagements, der Grünen Damen und des Sozialdienstes lieferten Informationen. Auszubildende der Krankenpflegeschule zeigten eine Ausstellung mit historischen medizinischen Geräten und schlüpften in Schwesterntrachten und OP-Kleidung aus vergangenen Zeiten. Die Johanniter-Unfall-Hilfe war im Außenbereich mit einem Rettungswagen präsent. Die Besucher konnten Einblicke in Intensivstation, ins Ambulante Operationszentrum, in die Notfallambulanz und ins Herzkatheterlabor, in Radiologie und Strahlentherapie gewinnen. Interessierte übten sich im Operieren (an Dummys), richteten Knochenbrüche (an künstlichen Objekten) und versorgten (künstliche) Wunden. Auch, wie es sich anfühlt, einen Gips oder Verband zu tragen, konnte man an sich selbst ausprobieren.
 
Führungen durch Abteilungen wurden rege angenommen, ebenso ließen sich die Besucher den Neubau Haus D zeigen, der im kommenden Jahr fertiggestellt wird. Auf der Kinderwiese standen Kinderschminken, Verarzten von Puppen und Teddys sowie Malen und Basteln auf dem Programm. Clown Drun-Drun sorgte für allerhand Schabernack. Schulkinder konnten durch Mikroskope schauen und schätzen, was einzelne Plättchen zeigen. Beim „heißen Draht“ konnten sie ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Das Janosch-Puppenspiel „Ich mach dich gesund, sagte der Bär“ war gut besucht. Zu Gast waren auch Spürnasen der Johanniter-Hunderettungsstaffel.

Geschäftsführer Dr. Thomas Krössin dankte im Nachhinein den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die den Tag der offenen Tür mit vollen Einsatz gestaltet und für eine beeindruckende Leistungsschau gesorgt haben.

Fotos: Claudia Klupsch