Neue FSJler im Johanniter-Krankenhaus

Stendal, 06. September 2018

„Verstärkung bei der Pflege von Patienten“

Die neuen FSJ-ler im Johanniter-Krankenhaus gemeinsam mit der Pflegedirektorin Beate Wogawa und den Praxisausbildern Doreen Kubitza, Jeannette Portius und Stephan Bruchmüller. Foto: Klupsch

14 junge Leute begannen Anfang des Monats ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Johanniter-Krankenhaus. Sie sind zumeist Schulabgänger mit einem Realschul- oder gymnasialen Abschluss aus Stendal und Umgebung und verstärken nun die Pflegeteams in der grundpflegerischen Versorgung der Patienten auf Stationen des Krankenhauses. 

„Das FSJ ermöglicht auch, Praxiswissen für eine mögliche Ausbildung im Gesundheitswesen zu erlangen“, so Pflegedirektorin Beate Wogawa in ihrer herzlichen Begrüßungsansprache. Am ersten Tag wurden die jungen Leute mit einem vielfältigen Rahmenprogramm begrüßt. Hierzu hatten sich die Johanniter einiges einfallen lassen, um ein „erstes Beschnuppern“ zu gestalten. 

In einer lockeren gemeinsamen Frühstücksrunde lernte man sich kennen und konnte Informationen mit drei jungen Damen, die ihr FSJ bereits im August begannen und schon ein wenig „aus dem Nähkästchen plaudern konnten“, austauschen. Danach schloss sich ein Rundgang durch das Krankenhaus an, die FSJ-ler lernten die für sie wichtigen Ansprechpartner kennen. Aber auch grundlegende Hygienevorschriften, Kenntnisse zum Arbeits- und Brandschutz und ein Training am Patientenbett und an den Rollstühlen standen auf dem Programm der Einführungsveranstaltung. 

Während ihres einjährigen FSJ unterstützen die jungen Leute die Pflegeteams beim Waschen, bei der Vorbereitung und dem Anreichen der Mahlzeiten und sie begleiten Patienten innerhalb des Klinikums zur Diagnostik und Therapie. Für einen Ausgleich zum Stationsalltag werden jeweils fünf einwöchige Seminare von der Diakonie Halle mit spannenden und anspruchsvollen Themen angeboten.