Neues MRT im Johanniter-Krankenhaus Stendal

Stendal, 06. Dezember 2018

Hochmodernes Gerät bringt Vorteile für die Patienten

Foto: Der neue MRT schwebt per Autokran ein. Es freuen sich die Radiologen Dr. Ingo Genz (von links) und Dr. Andreas Trusen sowie Thorsten Woltermann von Siemens. Foto: C. Klupsch

Foto: Der neue MRT schwebt per Autokran ein. Es freuen sich die Radiologen Dr. Ingo Genz (von links) und Dr. Andreas Trusen sowie Thorsten Woltermann von Siemens. Foto: C. Klupsch

Die Radiologie bzw. das Medizinische Versorgungszentrum des Johanniter-Krankenhauses verfügt ab sofort über ein neues MRT-Gerät. Das fünf Tonnen schwere Magnetresonanztomografie-Gerät (MRT) neuester Generation wird nach seiner Anlieferung derzeit eingebaut und angeschlossen. Ab Anfang kommenden Jahres ist es betriebsbereit.

Der neue MRT ist das erste seiner Baureihe in Europa. Es ermöglicht im Vergleich zu dem im Krankenhaus bereits vorhandenen Gerät mehr und genauere Untersuchungen in kürzerer Zeit. Die Ärzte können mit den gelieferten Bildern hochauflösender Qualität etwa den Schweregrad eines Schlaganfalls, Bandscheibenvorfälle, Gelenkverletzungen und -erkrankungen sowie Tumore besser erkennen.

Die Magnetresonanztomographie ist ein bildgebendes Verfahren, mit dem die Organe des Körpers in exakten Schnittbildern dargestellt werden können. Das Verfahren arbeitet mit Magnetfeldern und Radiowellen, nicht aber mit Röntgenstrahlen. Bildgebende Untersuchungsverfahren wie vom MRT geben detaillierte Einblicke in den Körper und machen eine exakte Diagnose möglich. Die Radiologen analysieren und befunden die Bilder, sodass die behandelnden Ärzte eine gezielte Therapie einleiten können.