Spende der Provinzial-Sächsischen Genossenschaft des Johanniter-Ordens

Tablets für Patienten und Angehörige

Martin von Gehren (links) im Gespräch per Videokommunikation mit Patient Simon Zacharias. Es freuen sich über die Tablet-Spende: Pflegedirektorin Beate Wogawa (am Tablet), hinten von links: IT-Koordinator Steffen Rinke, Ines Donner, Kaufmännische Direktorin sowie Krankenhausdirektor Michael Schmidt. Foto: Claudia Klupsch

Noch immer herrscht im Johanniter-Krankenhaus in Stendal ein generelles Besuchsverbot, um Patienten, Mitarbeiter und Angehörige vor Corona zu schützen. Doch insbesondere der kranke Mensch braucht Kontakt nach draußen, vor allem den Austausch mit seinen Angehörigen. Die Lösung: Ab sofort kommen Tablets zur Videotelefonie zum Einsatz, die die Provinzial-Sächsische Genossenschaft des Johanniter-Ordens an das Klinikum gespendet hat.

Zehn Tablets hat Kommendator Martin von Gehren mitgebracht und an die Krankenhausleitung übergeben. Höchstselbst probierte er gleich eines davon aus, um mit dem Patienten Simon Zacharias Kontakt aufzunehmen. Per Videotelefonat kamen beide miteinander ins Gespräch. Martin von Gehren führte dabei aus, dass die Provinzial-Sächsische Genossenschaft, die das Johanniter-Klinikum in Stendal vor mehr als 150 Jahren gründete, seit jeher sehr gute Beziehungen zum Krankenhaus pflegt und es durch ihr Engagement im Kuratorium sowie in vielfältiger Hinsicht nachhaltig unterstützt. „Mit den jetzt gespendeten zehn Tablets wird den derzeit isolierten Patienten und ihren Angehörigen die Möglichkeit gegeben, trotz der fehlenden räumlichen Nähe die persönliche Verbindung mit Blickkontakt zueinander aufrecht zu erhalten“, so Martin von Gehren.

Bereits Anfang April hatte die Genossenschaft für die elf Johanniter-Seniorenhäuser in Sachsen-Anhalt und Thüringen 44 Tablets an deren Geschäftsführung übergeben. Martin von Gehren: „Diese beiden Aktionen haben Vorbildcharakter in allen Johanniter-Einrichtungen bundesweit. Besonders erfreulich ist, dass nun auch in anderen Johanniter-Einrichtungen Tablets für diese Art der Videokommunikation angeschafft worden sind.“

Die Provinzial-Sächsische Genossenschaft wird sich zudem auch tatkräftig für die Beschaffung von FFP-Masken und Schutzausrüstung sowie Handschuhen einsetzen, um so die Versorgung damit sicherzustellen, so Martin von Gehren.