Telefonforum zur Blasen- und Darmschwäche

Stendal, 01. Juni 2019

Das Johanniter-Krankenhaus beteiligt sich an der Internationalen Weltkontinenzwoche

Während der internationalen Weltkontinenzwoche vom 17. bis 30. Juni 2019 dreht sich alles um die Therapie von Inkontinenz. Auf Veranstaltungen in ganz Deutschland können sich Betroffene, Angehörige und medizinisches Personal über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten informieren. Auch das Johanniter-Krankenhaus beteiligt sich mit einer Telefonaktion. Unter dem Thema „Blasen- und Darmschwäche: Sie haben Fragen? – Wir beraten Sie gern.“ können sich Betroffene am Mittwoch, 19. Juni 2019 zwischen 14 und 16 Uhr unter der Telefonnummer 03931-667777 melden.

Als Gesprächspartner stehen für Sie folgende Experten unseres Kontinenz- und Beckenbodenzentrums bereit: Frauenärztin Dr. Beate Koberstein, Frauenarzt Dr. Andreas Neumann, Urologe Dr. Alexander Albrecht, Chirurg Dr. Daniel Bocinec, Kinderärztin Dr. Larissa Neumann, Physiotherapeutin Annette van Lengen und Arzthelferin Antje Strube.

Das Wissen über konkrete Heilungschancen ist der erste Schritt, um die Lebensqualität der Betroffenen wieder zu verbessern.

Von Inkontinenz Betroffene leiden oft stark unter ihrer Erkrankung. Sie sind im Alltag eingeschränkt und müssen viele Einbußen in Kauf nehmen. Das Motto der Weltkontinenzwoche „Leben statt müssen“ macht jedoch Hoffnung: Es zeigt, wie wichtig Aufklärungsarbeit ist und wie vielversprechend die Möglichkeiten zu Therapie und Behandlung von Inkontinenz sind. In den meisten Fällen kann sie gelindert und oft sogar geheilt werden. Das Spektrum der Therapien ist vielseitig. Es reicht von schlichter Gewichtsreduktion über Physiotherapie und Medikamenten bis hin zu operativen Eingriffen. Viele Betroffene wissen jedoch nicht von den Heilungschancen und mehr als die Hälfte wagt sich aus Scham nicht zum Arzt und bleibt unbehandelt.

Die Aktionen im Rahmen der Weltkontinenzwoche sollen vermitteln, dass das Leiden Inkontinenz heilbar ist.