Geburt

In der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Bethesda Krankenhaus Mönchengladbach setzen Hebammen sowie Ärztinnen und Ärzte die neuesten Erkenntnisse der modernen, sanften und selbstbestimmten Geburtshilfe um. Unser Ziel ist es, jeder Frau durch kompetente und mitfühlende Begleitung eine individuelle Geburt zu ermöglichen.

Hierfür setzen wir ausschließlich auf eine 1:1 Betreuung durch eine Hebamme, die Sie durch die gesamte Geburt begleitet.

Zum Kreißsaalbereich gehören zwei Geburtsräume, die alle mit Hilfsmitteln wie breiten Betten, Gebärhocker, Pezzibällen und Seilen ausgestattet sind, sowie ein Badezimmer mit einer großen runden Gebärwanne und ein Aufnahmezimmer mit der Möglichkeit der CTG und Ultraschallüberwachung.

Geburtsmedizin mit all ihren technischen Möglichkeiten bleibt verborgen im Hintergrund, ist aber jederzeit verfügbar. Wir fördern den natürlichen Geburtsverlauf durch individuelle Betreuung und unterstützen ihn durch Therapien wie Homöopathie, Akupunktur, Bewegung, warme Bäder und Massagen.

Bieten diese adjuvanten Therapien keine ausreichende Hilfe, so setzen wir zur "Schmerzausschaltung" die rückenmarksnahe Betäubung PDA ein. Dieses Verfahren wird von den Kolleginnen und Kollegen der Anästhesie durchgeführt. Eine Spezialität ist die „single shot PDA“ für die Schmerzentlastung beim Endspurt der Geburt.

Wir begleiten jede Geburt individuell und verzichten dabei auch auf prophylaktische Dammschnitte. So liegt unsere Dammschnittrate bei Spontangeburten bei nur 10%. Untersuchungen haben ergeben, dass Frauen, deren Damm gerissen war, im Wochenbett und später über weniger Beschwerden klagen als Frauen mit einem Dammschnitt.

Die Anwesenheit des werdenden Vaters und/oder einer anderen vertrauten Person ist selbstverständlich jederzeit möglich und ausdrücklich erwünscht.

Die Grenzen unserer Betreuung
Der gemeinsame Bundesausschuss der Kinder- und Frauenärzte sieht eine Betreuung von Frühgeburten vor der vollendeten 36. Schwangerschaftswoche sowie einiger Risikoschwangerschaften nur noch für Krankenhäuser mit angeschlossener Kinderklinik vor.

Sollten Sie vor der vollendeten 36. Schwangerschaftswoche entbinden, so würden wir Sie in ein Haus mit Kinderklinik verlegen. Sollte dafür keine Zeit mehr sein, würde Ihr Kind nach der Geburt in eine Kinderklinik verlegt werden.