Operationsmöglichkeiten

 

Die operative Entfernung eines Dickdarmtumors (Kolonkarzinom) und des Mastdarmtumors (Rektumkarzinom) bietet die Chance auf eine vollständige Heilung des Patienten. Das Ziel ist die Entfernung des befallenen Darmabschnitts einschließlich der dazugehörigen und diesen Darmabschnitt versorgenden Blut- und Lymphgefäße jeweils im Gesunden. Geeignete Tumore werden laparoskopisch operiert ("Schlüsselloch" - Chirurgie). Die Anlage eines künstlichen Darmausgangs beim Dickdarmkrebs bleibt die absolute Ausnahme und wird nur im Notfall vorgenommen.

Bei den Krebserkrankungen des Mastdarms (Rektumkarzinom) ist in vielen Fällen vor der Operation eine kombinierte Strahlen- und Chemotherapie erforderlich an die sich die Operation anschließt. Ein künstlicher Darmausgang ist bei dieser Erkrankung nur bei sehr nahe am Schließmuskel gelegenen Tumoren notwendig. Sehr häufig ist aber selbst dann die Zurückverlegung des künstlichen Darmausgangs nach einer gewissen Zeit möglich.
Alle Operationen werden von speziell hierfür nach dem neuesten Wissenstand ausgebildeten und geschulten Operateuren durchgeführt. Moderne anästhesiologische Verfahren der Schmerzausschaltung (Periduralkatheter, Schmerzpumpen) werden während und nach der Operation ebenso eingesetzt wie Methoden die der Beschleunigung des Heilungsverlaufs dienen („Fast-Track“).