Neubau wird eingeweiht

Treuenbrietzen, 29. Januar 2019

23 Monate nach dem ersten Spatenstich am 03.03.2017 wird das Johanniter-Krankenhaus im Fläming Treuenbrietzen die Einweihung seines neuen zweigeschossigen Multifunktionsgebäudes mit seinen Mitarbeitern, Baubeteiligten, geistlichen Amts- und Würdenträgern sowie weiteren Gästen feiern.
Zusammen mit der Brandenburgischen Provinzialgenossenschaft des Johanniterordens wurde das Bauvorhaben zum 100. Geburtstag des Krankenhauses aus der Taufe gehoben und wird nun zum 25. Johanniter-Trägerschaftsjubiläum in die Nutzung überführt.

Einweihungsfeier für Mitarbeiter, Baubeteiligte und geladene Gäste:
Donnerstag, 31.01.2019, um 13:00 Uhr

Das neue Haus bedeutet eine deutliche Verbesserung der räumlichen, technischen und logistischen Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter, resultierend aus der räumlichen Nähe zusammengehöriger Bereiche. Alle Räume werden nach modernen Wege- und Nutzungskonzepten angeordnet und ausgestattet. Mehr zeitgemäßen Komfort finden unsere Patienten in modernen, ausschließlich Ein- und Zwei-Bett-Zimmern mit integrierten, großzügigen Bädern und bei kompletter Neumöblierung. Einige Zimmer sind speziell für Schwerlastpatienten ausgestattet, zwei weitere Zimmer erhalten Sonderausstattungen für Selbstzahler. 

Die knapp 4.300 qm – verteilt auf 2 Geschosse, einen Verbindungsbau und den Keller – werden drei Stationen mit 78 Betten der Lungenfachklinik aufnehmen, so dass die Fachklinik nun in einem räumlich geschlossenen Innenhof zusammengeführt ist. Der Neubau wird im EG die Station für Allergologie und Asthma sowie einen gemeinsamen Aufwachraum für die OP-Säle und die Endoskopie/Bronchoskopie-Abteilung beherbergen. In das OG zieht die pneumologische Station ein, im hinteren Teil findet die Weaningstation (Intensivstation für Beatmungspatienten) mit Verbindung zur interdisziplinären Intensivstation im Altbau ihren neuen Platz.

Die 78 Betten im Neubau bedeuten keine Erweiterung der Klinikkapazität, sondern dienen ausschließlich dem höheren Patientenkomfort und kürzeren Wegen für unsere Mitarbeiter. Damit gehören zum einen 4-Bettzimmer, wie es die in dem Altbau von 1927 gibt, der Vergangenheit an. Zum anderen schmilzt die Distanz zwischen den beiden Intensivstationen von 250 Metern auf „um die Ecke“. 

In diesen ersten Bauabschnitt des laufenden Erweiterungsvorhabens wurden über 10 Mio. EUR investiert. Der ursprüngliche Zeitplan, bereits im Herbst 2018 einzuziehen, konnte nicht ganz eingehalten werden. „Angesichts der angespannten Lage in der Bauwirtschaft sind diese Abweichungen im Vergleich zur Planungs- und Kalkulationsphase vor 4-5 Jahren noch im handhabbaren Rahmen“, sagt Brigitte Scharmach, Geschäftsführerin des Krankenhauses.  

Allgemeine Informationen:

Die Lungenfachklinik am Johanniter-Krankenhaus Treuenbrietzen ist seit 1998 die medizinische Erbin der traditionsreichen Beelitzer Heilstätten, deren Abteilungen entsprechend der Landeskrankenhausplanung hierher verlagert wurden. Bereits von 1927 - 1968 wurde in Treuenbrietzen ein Tuberkulosekrankenhaus betrieben.

Heute führt die Klinik insgesamt 154 Betten in den Bereichen allgemeine Pneumologie, Schlafmedizin, Onkologie, Palliativmedizin, Beatmungsmedizin, Allergologie und Asthma sowie Thoraxchirurgie und Intensivmedizin. Dazu kommen 5 tagesklinische Behandlungsplätze. Damit kann sie das gesamte Spektrum an Lungenkrankheiten behandeln.

Jährlich werden hier ca. 3.300 Patienten behandelt. Dazu kommen ca. 5.200 ambulante Patienten in der MVZ-Praxis für Pneumologie (jeweils 2017).

Jubiläumsjahr 2019:

Im Jahr des 25. Johanniter-Trägerschaftsjubiläums des Krankenhauses Treuenbrietzen werden 2019 weitere Meilensteine begangen: 

  • Am 06.04.2019 begeht die Fachklinik für Rheumatologie, Orthopädie und Rheumachirurgie ihr 50. Jubiläum
  • Die Thoraxchirurgie besteht seit 15 Jahren.
  • Das Zentrum für außerklinische Beatmung und Weaning wird 10 Jahre alt.
  • Das Johanniter-Medizinische Versorgungszentrum ist 10 Jahre alt. 
  • Am 24.10.2019 erfolgt eine weitere Grundsteinlegung für einen Teilneubau und die Sanierung des Hauses 4, in dem die Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik beheimatet ist.