Richtfest für neues Psychiatrie-Gebäude gefeiert

Treuenbrietzen, 26. Februar 2020

Einzug 2021 zum 30. Klinikjubiläum

Genau vier Monate nach der Grundsteinlegung feierte das Johanniter-Krankenhaus Treuenbrietzen am Dienstag das Richtfest für das neue Bettenhaus der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Seit Herbst 2019 entsteht ein neuer Anbau, dessen symbolischen Grundstein im Rahmen der Festveranstaltung zum 25. Johanniter-Trägerschaftsjubiläums gelegt wurde.

Krankenhausdirektorin Vivien Voigt richtete als Bauherrin das Wort an Bauarbeiter und Mitarbeiter des Hauses. Das neue Haus werde eine deutliche Verbesserung der räumlichen, technischen und logistischen Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter und mehr Komfort für Patienten bedeuten.Es wird eine Station für Psychiatrie mit 22 Betten im EG, eine Station für Psychosomatik im OG mit 21 Betten sowie Speiseräume, Stationsküchen, Patientenaufent-haltsräume, Schwesterndienstplätze und ein Treppenhaus beherbergen. Der Verbinder zum historischen Altbau wird einige Funktionsräume (z. B. Stationsbäder, Technikräume …) aufnehmen. 1.523 qm Neubau entstehen in dem Baukörper mit einem Außenmaß von  ca. 50 x 18 m. Ca. 4 Mio. EUR soll der Neubau kosten und im Sommer 2021 in die Nutzung übergeben werden.

Das wiederum ist an die Fertigstellung der Sanierung des benachbarten historischen Klinikgebäudes gekoppelt, in dem die Klinik bisher beheimatet war. Dort werden sich weitere 17 Betten, Chefarztbüros, Arztzimmer, Sekretariate, ein Konferenzraum, Personalaufenthaltsräume, Kunst- und Bewegungstherapie, Büros und ein Gruppenraum für Patienten befinden.

Klinikdirektor und Chefarzt Dr. Dr. Christopher Rommel zitierte in seiner Ansprache Christian Morgenstern: „Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird“ und „Zu Hause ist da wo man dich aufnimmt, auch wenn du mal was falsch gemacht hast.“ Das gelte insbesondere für diesen Fachbereich, dessen Patienten besonderen Schutzes und Geborgenheit bedürfen. Auch für die Mitarbeiter sei die Arbeit in der Psychiatrie nicht nur Job, sondern ohne Herzblut und eigene Affekte könne man die Patienten nicht verstehen und die Belastungen nicht ertragen. Deshalb sei auch viel Herzblut in die Planungen sowohl der aktuellen Interimslösung als auch in die Bauplanungen geflossen.

Ebenfalls 2021 begeht die Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Treuenbrietzen ihr 30-jähriges Klinikjubiläum.