Single Euro Payments Area (SEPA)

Die SEPA-Umstellung und ihre Auswirkungen

SEPA steht für Single Euro Payments Area, die Vereinheitlichung des europäischen Zahlungsverkehrs. Die Vereinheitlichung gilt bereits, verpflichtend ist sie aber erst ab 1. Februar 2014. SEPA umfasst alle EU-Länder, die Schweiz, Monaco, Island, Liechtenstein und Norwegen. Diese Umstellung im Zahlungsverkehr betrifft jeden Kontoinhaber,  Privatpersonen ebenso wie  3,6 Millionen Unternehmen und über 500.000 eingetragene Vereine wie die Johanniter-Unfall-Hilfe.

 

Die mit SEPA verbundenen Neuerungen sind für Privatpersonen überschaubar und einfach umzusetzen. Die wichtigste Veränderung ist die IBAN (International Bank Account Number = internationale Bankkontonummer), die künftig Kontonummer und Bankleitzahl ersetzt.
Neu ab 1. Februar 2014:

  • Alle Überweisungen in Euro werden auf den SEPA-Zahlungsverkehr umgestellt. Als Privatkunde können Sie in der Regel bis zum 31. Januar 2016 Überweisungen wie gewohnt mit Kontonummer und Bankleitzahl tätigen. Diese werden durch die Banken in dieser Zeit automatisch konvertiert.
  • Bestehende Daueraufträge werden bei vielen Banken automatisch auf den neuen Standard umgestellt.
  • Die bisherige Lastschrift mit Einzugsermächtigung entfällt und wird durch die SEPA-Basislastschrift mit Lastschriftmandat ersetzt. Erteilte Einzugsermächtigungen bleiben bestehen. Die Umstellung erfolgt automatisch.