Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst "Coccinella"

Nähe und Menschenwürde

Die meisten Menschen wünschen sich, am Lebensende in ihrer vertrauten, häuslichen Umgebung zu sein - betreut von Angehörigen und Freunden. Der Johanniter-Hospizdienst setzt sich dafür ein, diesen Wunsch sterbender Menschen zu erfüllen und so - in Zusammenarbeit mit Pflegediensten und Hausärzten - ein würdiges Sterben zu ermöglichen.

 

Die ehrenamtlichen Hospizmitarbeiter der Johanniter nehmen sich Zeit für die von ihnen begleiteten Menschen. Sie spenden Trost, sie helfen den Alltag zu erleichtern, letzte Wünsche zu erfüllen, persönliche Kontakte zu pflegen und Abschied zu nehmen. Hospizarbeit bedeutet Begleitung im Leben bis zuletzt.

Herzlich Willkommen

Auf der Seite des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes „Coccinella“ der Johanniter Unfall Hilfe. Seit 2016 betreuen wir Familien mit unheilbar kranken und lebensbedrohlich schwererkrankten Ungeborenen, Neugeborenen, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Berlin. Unser Team wird aus Haupt- und Ehrenamtlichen in den Bereichen Familienbegleitung, Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Unser Ziel ist es, den Familien in der schwierigen Zeit eine feste Stütze zu sein und Momente der Sicherheit, Geborgenheit und Normalität zu schenken.
Im Rahmen eines Erstgespräches mit der hauptamtlichen Koordinatorin wird zunächst die gewünschte Hilfe besprochen. Geschulte ehrenamtliche Begleiter*innen unterstützen dann ganz individuell ab dem Zeitpunkt der Diagnose.
Die Begleitung hat dabei den Auftrag, „keinen“ Auftrag zu haben, sondern dem Lebensprozess, den aktuellen Bedürfnissen der Familie zu folgen.

Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.

- Cicely Saunders

Der Hospizgedanke

Ursprünglich bedeutet das Wort Hospiz Herberge oder Raststätte. Im Mittelalter waren diese Orte von Mönchen in unwegsamen Gegenden oder an viel besuchten Wallfahrtsorten errichtet worden. Das Hospiz galt als Zufluchtsstätte für Pilger und reisende, die hier Versorgung und eine sichere Unterkunft fanden. Die Hospizmönche leisteten aber auch Hilfe und Behandlung bei Erkrankungen. Sie begleiteten und betreuten darüber hinaus schwerstkranke und sterbende Menschen in ihrer letzten Lebenszeit.

Die Engländerin Cicely Saunders griff diesen Gedanken wieder auf und gründete 1967 in London das St. Christopher´s Hospice, wo seitdem sterbende Menschen bis zu ihrem Tod begleitet werden.

Heute verstehen wir unter Hospiz nicht nur eine stationäre Einrichtung. Hospiz meint die Begleitung, die ganzheitliche Betreuung von Schwerkranken, Sterbenden und deren Angehörigen. Die Ambulante Hospizarbeit gibt Unterstützung in häuslicher Umgebung. Im Mittelpunkt stehen die Wünsche und Bedürfnisse der betroffenen Menschen.

Ihr Ansprechpartner Ilona Schütz

Leiterin Ambulanter Hospiz- und Familienbegleitdienst

Kamminer Str. 2
10589 Berlin