Erdbeben in Ecuador

Quito, 18. April 2016

Eine eingestürtze Brücke in der Hafenstadt Guayaquil, der größten Stadt Ecuadors.

 

Um den Menschen zu helfen, die von dem Erdbeben in Ecuador betroffen sind, hat die Johanniter-Auslandshilfe über ihre Partnerorganisation ein Team in die Region Esmeralda an der Pazifikküste Ecuadors gesandt. „Die Situation ist derzeit unübersichtlich. In einigen Orten ist die Stromversorgung komplett ausgefallen und die Hauptverbindungsstraßen sind teilweise durch Erdrutsche unterbrochen“, beschreibt Christian Biederbick, Leiter des Johanniter-Büros in der Hauptstadt Quito, die Situation. Das Team wird zunächst die Lage erkunden, um schnell und effizient helfen zu können. „Für uns steht der Wiederaufbau im Fokus. Gleichzeit prüfen wir, wie wir die Menschen, die beim Erbeben alles verloren haben, psychosozial unterstützen können“, erläutert Biederbick. Seit dem ersten Erdbeben mit einer Stärke von 7,8 am Samstagabend gab es bis in die frühen Morgenstunden 190 Nachbeben.

Hinweis an die Redaktion: Gern stehen unsere deutschsprachigen Projektverantwortlichen in Ecuador für Interviews zur aktuellen Situation vor Ort zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an die Pressestelle.


Die Johanniter sind bereits seit 2002 in Ecuador mit verschiedenen Projekten aktiv. Ihr Schwerpunk liegt auf den Bereichen Gesundheitsversorgung, Ernährungssicherung und Trinkwasserversorgung vor allem in den Andengebieten sowie an der Grenze zu Kolumbien.

Pressesprecherin Therese Raatz

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