Ministerpräsident rettet Herzen

Kiel/Berlin, 25. Juni 2019

Foto: Malteser/Frank Peter

Wenn zwei Hilfsorganisationen zur gemeinsamen Feier einladen, kommt der Ministerpräsident ums Helfen nicht herum: Daniel Günther musste am Montagabend im Schleswig-Holsteinischen Landtag in Kiel mit kräftigem Druck auf den Brustkorb der Übungspuppe zeigen, dass auch er Erste Hilfe leisten kann. Zusammen mit den Präsidenten der Johanniter-Unfall-Hilfe und des Malteser Hilfsdienstes warb Daniel Günther für das beherzte Eingreifen als Ersthelfer. „50.000 Menschen erleiden jedes Jahr in Deutschland einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Mit der Aktion „Herzensretter“ wollen wir darauf aufmerksam machen, wie leicht man einem Menschen durch frühes Helfen das Leben retten kann“, sagte Malteser Präsident Georg Khevenhüller.

Der Präsident der Johanniter-Unfall-Hilfe, Dr. Frank-Jürgen Weise, sagte: „Mit unserem Konzept „Herzensretter" setzen wir bei jungen Menschen an. Sie lernen, wie man im Notfall schnell und richtig hilft. Jährlich besuchen 400.000 Menschen jeden Alters einen Erste-Hilfe-Kurs der Johanniter. Dennoch ist in der Öffentlichkeit viel zu wenig präsent, dass jeder Mensch helfen kann."

Für Ministerpräsident Daniel Günther ist die Aktion „Herzensretter“ ein wichtiger Beitrag in der Ersten Hilfe: „Ihre Hilfsorganisationen leisten im Rettungsdienst und im Katastrophenschutz enorm viel für die Versorgung der Menschen in Schleswig-Holstein. Darüber hinaus engagieren sich die von Johannitern und Maltesern betriebenen Krankenhäuser in Geesthacht und Flensburg stark in verschiedenen Bereichen der Patientenversorgung. Herzlichen Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz bei uns im Land“, sagte Günther.

Die evangelischen Johanniter und die katholischen Malteser sind zwei der großen Hilfsorganisationen in Deutschland. Mit ihrer jährlichen gemeinsamen Johannisfeier gedenken die christlichen Hilfsorganisationen ihres Ordenspatrons Johannes des Täufers. Sie haben ihren gemeinsamen Ursprung im Souveränen Ritter- und Hospitalorden vom Heiligen Johannes zu Jerusalem, der vor mehr als 900 Jahren gegründet wurde. Mit insgesamt 90.000 ehrenamtlichen sowie 46.000 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leisten sie Hilfe im Sanitäts- und Rettungsdienst, Katastrophenschutz, in der Begleitung kranker und einsamer Menschen. Außerdem engagieren sie sich in der Nothilfe bei Katastrophen im Ausland.

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