Operative Intensivmedizin

Zur Klinik für Anästhesie und Operative Intensivmedizin gehört die anästhesiologisch geführte Operative Intensivstation/IMC mit 8 Betten.

Die IMC ist eine interdisziplinäre Überwachungseinheit, die eine Betreuung von Risikopatienten ermöglicht, die nicht intensivpflichtig sind, jedoch von einer lückenlosen individualisierten Behandlung profitieren.

Die Betreuung auf der Operativen Intensivstation erfolgt in enger Kooperation mit den einzelnen Disziplinen des Hauses unter Einbeziehung von Physiotherapeuten, Psychoonkologen und Seelsorgern.

Modernste Verfahren der Intensivmedizinischen Behandlung werden angewendet:

  • Leitliniengerechte Sepsistherapie
  • Invasive Kreislaufüberwachung (u.a. PICCO)
  • Moderne Diagnostikverfahren (CT, MRT, konventionelle Röntgendiagnostik, TEE)
  • Bettseitige Sonographie
  • Etablierung von SOPS (hinterlegte standardisierte Arbeitsprotokolle)
  • Erfassung von SCORES (Werte, die z.B. die Schmerzintensität darstellen)
  • Lungenprotektive Beatmungskonzepte und Weaningpläne (Entwöhnung von der Beatmung)
  • Einsatz von nicht invasiver Beatmung (NIV)
  • Einsatz von Spezialbetten zur Lagerung der Patienten und Vorbeugung von Druckstellen
  • Dilatative Tracheotomie, bettseitiges Verfahren
  • Kontinuierliches Nierenersatzverfahren, Citratdialyse
  • Mikrobiologisches Monitoring, bettseitige Mikrobiologische Visiten mit externen Kompetenzen
  • Modernste Antibiotika- und Antimykotikatherapien
  • Enterale und parenterale Ernährungsschemata
  • Analgosedierungskonzepte
  • Delirkonzepte und Delirmonitoring (Delir=Verwirrtheitszustand)