johanniter.de
04.12.2020 | Johanniter-Krankenhaus Genthin-Stendal

Steigende Zahl von Corona-Erkrankten:

Weitere Infektionsstation im Johanniter-Krankenhaus eröffnet

Foto: Das Johanniter-Krankenhaus in Stendal hat eine zweite Infektionsstation für Corona-Patienten eröffnet. Foto: Claudia Klupsch

Aufgrund der steigenden Fallzahlen in der Region und der daraus resultierenden Erwartung weiterer an COVID-19 erkrankter Patienten, die stationär aufgenommen werden müssen, wird nun neben der bisherigen Infektionsstation eine weitere Station mit zusätzlichen Behandlungskapazitäten und Ressourcen eingerichtet.

Das Johanniter-Krankenhaus in Stendal ist weiter auf die steigenden Corona-Infektionszahlen im Landkreis eingestellt. Patienten, die im Johanniter-Krankenhaus stationär aufgenommen werden, erhalten einen COVID-19-Test. Aufgrund der steigenden Fallzahlen in der Region und der daraus resultierenden Erwartung weiterer an COVID-19 erkrankter Patienten, die stationär aufgenommen werden müssen, wird nun neben der bisherigen Infektionsstation eine weitere Station mit zusätzlichen Behandlungskapazitäten und Ressourcen eingerichtet.

„Wir können weiterhin intensivmedizinische Betreuung vorhalten“, so Dr. Sebastian Klemstein, Chefarzt der Intensivmedizin. „Die Situation ist angespannt, aber unter Kontrolle“, ergänzt Krankenhausdirektor Michael Schmidt. „Das oberste Ziel unseres Krankenhauses ist, die medizinisch notwendige Versorgung der Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich die Krankenhausleitung dazu entschlossen, vorübergehend nur noch dringliche Operationen und Behandlungen durchführen zu lassen. Für Notfälle steht unser Krankenhaus selbstverständlich jedem Patienten zur Verfügung“, erläutert Prof. Jörg Fahlke, Ärztlicher Direktor.

Im Krankenhaus bestehen nach wie vor strenge Hygieneregeln und seit Dezember ein Besuchsverbot. Im gesamten Haus gelten Maskenpflicht und die Abstandsregeln. Beim Betreten des Hauses müssen die Hände desinfiziert werden und auch während des Aufenthaltes sollte diese Infektionsschutzmaßnahme mehrfach durchgeführt werden. Mitarbeiter, die in Risikobereichen, wie beispielsweise Infektionsstation, Intensivstation und Notaufnahme arbeiten, werden regelmäßig getestet. Dieses Vorgehen wird auf alle Beschäftigten mit Patientenkontakt ausgeweitet.