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16.06.2021 | Johanniter-Krankenhaus Genthin-Stendal

Im Rahmen der Weltkontinenzwoche

Telefonaktion des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums der Altmark am 23. Juni

Inkontinenz ist zu 80 Prozent heilbar. Foto: Istock

Während der jährlich im Juni stattfindenden bundesweiten Aktionswoche zum Thema Inkontinenz, der Weltkontinenzwoche, dreht sich alles um das Thema Harn- und Stuhlinkontinenz. Mediziner des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums der Altmark am Johanniter-Krankenhaus Stendal beteiligen sich mit einer Telefonaktion. Unter dem Motto „Inkontinenz ist heilbar – Wir beraten Sie gern“ können sich Betroffene und Interessierte am Mittwoch, 23. Juni 2021 zu Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten dieser weit verbreiteten Erkrankung informieren.

Deutschlandweit leben etwa neun Millionen Menschen mit einer Kontinenzstörung. Lediglich jeder Fünfte sucht Rat und Hilfe. Dabei ist eine Inkontinenz zu rund 80 Prozent heilbar oder zumindest deutlich zu lindern. Die Aktionen im Rahmen der Weltkontinenzwoche sollen helfen, dieses Thema aus der Tabuzone zu holen. Initiator der Kampagne ist die Deutsche Kontinenzgesellschaft.

Als Expertinnen und Experten des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums der Altmark beantworten die Frauenärzte Dr. Andreas Neumann und Dr. Beate Koberstein Fragen zur Belastungs- und Dranginkontinenz der Frau. Zur Inkontinenz bei Männern steht der Urologe Dr. Alexander Albrecht Rede und Antwort. Als Chirurg berät Prof. Dr. Jörg Fahlke die Anrufer zum Thema Stuhlinkontinenz. Für Fragen zum Thema Einnässen bei Kindern ist die Kinderärztin Dr. Larissa Neumann erreichbar.

In den Gesprächen sollen Möglichkeiten der individuellen Diagnostik und Therapie besprochen werden. Wichtig ist der Hinweis, dass es für eine Behandlung keine Altersbegrenzung gibt. Die Beraterinnen und Berater des Kontinenz- und Beckenbodenzentrum der Altmark sind für die Telefonaktion über die Hotline des Zentrums  03931 - 66 7777 von 14 bis 16 Uhr erreichbar.