Ein Krankenhaus mit Geschichte

Im Johanniter-Krankenhaus Genthin-Stendal verbinden sich Tradition und Moderne. Das Krankenhaus blickt auf eine mehr als 150-jährige Geschichte zurück. Seit der Wende entstand ein moderner Krankenhauskomplex. Im Zeitraum von 2014 bis 2016 investierte das Krankenhaus mehr als zwei Millionen Euro in die medizintechnische Ausstattung. Derzeit wird ein Neubau mit einer Investitionssumme von 35 Millionen Euro errichtet.

Kurzer Abriss 

  • 1858 hat Freiherr von dem Knesebeck die Idee, ein Krankenhaus in der Altmark zu gründen. 
  • 1860 entschließt sich der Johanniter-Orden zum Bau. 
  • 1861 eröffnet in der Weberstraße das „Ständische Krankenhaus des Johanniter-Ordens“. 
  • 1880 zieht das Krankenhaus in ein neues Gebäude in der Wendstraße mit 60 Betten. 
  • 1927 wird das Krankenhaus feierlich an die Sächsische Provinzialgesellschaft des Johanniter-Ordens übergeben. Der neue Name lautet: „Johanniter-Krankenhaus der Altmark in Stendal“. 
  • 1945 übernimmt die Evangelische Kirche die treuhänderische Führung. 
  • 1991 wird das Krankenhaus an den Johanniter-Orden rückübertragen. 
  • 1994 werden die beiden kommunalen Krankenhäuser Frauen- und Kinderklinik Stendal und das Kreiskrankenhaus Tangermünde laut Kreistagsbeschluss an die Provinzial-Sächsischen-Genossenschaft des Johanniter-Ordens übertragen. 
  • Seit 1996 ist das Johanniter-Krankenhaus Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Magdeburg. 
  • 2002 fusionieren die Krankenhäuser Genthin und Stendal zum „Johanniter-Krankenhaus Genthin-Stendal“ (Inzwischen musste Genthin geschlossen werden.) 
  • In den Jahren zwischen 2005 bis 2009 herrschte intensive Bautätigkeit. Der aktuelle moderne Gebäudekomplex entstand. 
  • Bis 2021 soll der letzte Bauabschnitt mit der Fertigstellung von Haus D fertig sein. 

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