Kirchenjahr 2020/2021

1. Sonntag im Monat Januar

AT: Wenn du den Hungrigen dein Herz finden lässt und den Elenden sättigst, dann wird dein Licht in der Finsternis aufgehen. Jesaja 58,10
NT: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Lukas 6,36

Das neue Jahr hat gerade angefangen. Wir stecken noch mitten in der Corona-Pandemie, die es in diesem Jahr zu bewältigen gilt. Das Virus hat sich erheblich ausgebreitet, so dass wir in den Kliniken und auf den Stationen deutlich die Belastungsgrenzen spüren. Die ersten Impfungen sind gerade erst angelaufen. Die Unsicherheit ist noch weit verbreitet, Gerechtigkeits- und Verteilungsfragen werden gestellt. Die Menschen überlegen, ob sie sich impfen lassen wollen und wann sie dazu eingeladen werden. 

Auch einige Pflegende überlegen noch. Als berufstätige Pflegende haben wir eine Priorität in der Impfstrategie und sollten diese nutzen. Wir schützen uns gleichzeitig auch unsere Familien, schützen die uns anvertrauten Menschen und haben in der Gesellschaft eine Vorbildfunktion. In dieser Pandemie haben wir es sehr nötig, dass es lichter wird am Ende des Tunnels – dass SEIN Licht aufgehe in der Finsternis. Licht am Ende der Dunkelheit – das wünsche ich uns allen in diesem Jahr.

Regionalschwester Gela Spöthe