30.01.2021 | Johanniter-Impfzentrum im Landkreis München

Kunst-Spende im Impfzentrum Oberhaching

Bilder von Ulrich Sachenbacher schmücken nicht nur das Impfzentrum, sie können auch benachteiligten Kindern helfen.

Ulrich Sachenbacher (r.) mit Tochter Antonia im Impfzentrum Oberhaching.

Tochter Antonia hat einen maßgeblichen Teil beigetragen, dass die Ölbilder und Fotokunstwerke von Ulrich Sachenbacher aus Grünwald jetzt bei den Johannitern im Impfzentrum Oberhaching hängen – und sogar für einen wohltätigen Zweck gekauft werden können.

Seit einigen Wochen ist die Medizinstudentin Antonia Sachenbacher mittlerweile im Impfzentrum tätig und dachte gleich an ihren Vater, als die Johanniter nach Möglichkeiten gesucht haben, die Räume in Oberhaching so auszustatten, dass sich die Besucher wohlfühlen können.

„Da in diesem Jahr auf Grund der Pandemie ohnehin keine Ausstellung möglich war, fand ich den Vorschlag von Antonia toll, meine Werke im Impfzentrum zu zeigen“, erzählt Sachenbacher. Drei Ölgemälde und 50 Bilder aus drei Fotoserien, die Deutschland und Italien entstanden sind, schmücken nun die Arztzimmer und den Eingangsbereich. Und nicht nur das.

„Für viele ist die Corona-Schutzimpfung ein wichtiger Wendepunkt. Wer sich daran erinnern möchte, kann eines oder mehrere der Bilder kaufen und damit gleichzeitig etwas Gutes tun“, so Sachenbacher. Den Verkaufserlös will der Künstler an das Dominik-Brunner-Haus der Johanniter in München spenden, eine Einrichtung, in der sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche gefördert werden.

„Im Berufsleben als Manager kann man seine Kreativität nicht weit genug ausleben“, findet Ulrich Sachenbacher. Er hat deshalb vor 15 Jahren begonnen zu malen und die in der Jugend entdeckte Leidenschaft zu Fotoapparaten weiter zu entwickeln. So sind zahlreiche Ölgemälde entstanden und mehrere Fotoprojekte gereift. Insgesamt umfasst das Werk ca. 50 Bilder und über 20.000 Fotografien. Ob in Farbe oder schwarz/weiß, die Stilrichtungen kann man von abstrakt bis journalistisch bezeichnen. Mit fortschreitendem Lebensalter setzt sich die monochromatische Sicht auf die Umwelt mehr und mehr durch.