Hochwasser: Johanniter im Großeinsatz

Viele Menschen haben alles verloren: Wir helfen vor Ort!

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Hochwasserkatastrophe

Mehr als 1700 Johanniter im Einsatz

Unsere Helferinnen und Helfer sind unermüdlich im Einsatz, um dort Unterstützung zu leisten, wo sie gerade dringend benötigt wird. Auch in den kommenden Wochen und Monaten werden die Johanniter den Menschen in den am schwersten betroffenen Regionen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen beistehen.

Hochwasserhilfe Deutschland

Die Johanniter sind in den Hochwassergebieten im Dauereinsatz, um die Betroffenen in ihrer Not zu unterstützen. Bitte helfen auch Sie mit Ihrer Spende!

Spendenkonto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., BIC: BFSWDE33XXX, IBAN: DE94 3702 0500 0433 0433 00, Bank für Sozialwirtschaft, Stichwort: Hochwasserkatastrophe

„Eine Unwetterkatastrophe mit so vielen Toten und Verletzten hat unser Land noch nicht erlebt. Dabei ist das volle Ausmaß der Verheerungen noch nicht einmal annähernd zu ermessen“, sagt Jörg Lüssem, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe. „Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen und bei den vielen Helferinnen und Helfern.“ 

In einem der größten Einsätze in der Geschichte der Johanniter haben sich 1700 Helfende, hauptsächlich aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie aus dem gesamten Bundesgebiet auf den Weg in die Krisenregion gemacht, um die Menschen vor Ort zu unterstützen.

Jede Spende zählt:

  • Mit Ihrer Spende von 30 Euro stellen wir Essen und Getränke für die Familien in den Notunterkünften bereit.
  • 60 Euro kosten ein Schlafsack, Decke und eine Luftmatratze für eine Notunterkunft.
  • Mit 80 Euro unterstützen Sie den Johanniter-Katastrophenschutz und helfen, weitere ehrenamtliche Helfer auszubilden.

Mobile Krankenstation Behandlungsplatz 50

Im besonders betroffenen Bad Neuenahr-Ahrweiler haben viele Menschen keinen Zugang zu einer hausärztlichen Versorgung. Sie benötigen Rezepte für Medikamente und jemanden, der medizinische Hilfe leisten kann. Der Johanniter-Landesverband Niedersachsen/Bremen verlegte daher am 20. Juli seine mobile Krankenstation, den Behandlungsplatz 50 (BHP50) in die Stadt im Ahrtal. Mit Hilfe des BHP50 können jede Stunde bis zu 50 Menschen behandelt werden. Noch in der Nacht richteten die Johanniter vor Ort zwei medizinische Anlaufstellen ein, um die Versorgungslücke zu schließen.

Rettungshunde auf der Suche nach Vermissten und Verletzten

Die Rettungshunde der Rettungshundestaffel Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen haben bei der Suche nach Verletzten und Vermissten geholfen. In Begleitung eines Notarztes durchkämmte die Staffel das Gebiet entlang des Ufers der Swist in der Region Euskirchen. Der normalerweise zwei Meter breite Fluss hatte sich dort auf 200 Meter ausgeweitet. Insgesamt waren rund 30 Hundeführer mit ihren Rettungshunden in Nordrhein-Westfalen im Hochwassereinsatz.

Aufbau und Betrieb von Notunterkünften

In Erftstadt, Nordrhein-Westfalen, setzten Johanniter aus Baden-Württemberg erstmalig und erfolgreich ihren Betreuungsplatz 200 (BTP200) ein. Mit dem BTP200 kann in kürzester Zeit eine Notunterkunft errichtet werden, in der bis zu 200 hilfesuchende Personen untergebracht und versorgt werden können. An ihrem Einsatzort unterstützten die 36 Helferinnen und Helfer beim Aufbau und Betrieb einer weiteren Notunterkunft. Weitere Einsatzkräfte betreuten in Köln rund 60 Menschen, die ihre teils überfluteten, teils zerstörten Wohnungen und Häusern im stark betroffenen Erftstadt verlassen mussten.

Fragen und Antworten zum Einsatz der Johanniter

  • Hochwasser in Rheinland-Pfalz

    Mehrere hundert Johanniter aus Rheinland-Pfalz und den benachbarten Bundesländern sind seit dem schweren Unwetter ununterbrochen im Dauereinsatz.

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  • Hochwasser in Nordrhein-Westfalen

    Über 600 Johanniter aus NRW sind seit dem schweren Unwetter ununterbrochen im Dauereinsatz. Unsere Katastrophenschützerinnen und -schützer arbeiten in den letzten Tagen bis zu völligen Erschöpfung – viele davon ehrenamtlich.

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