21.01.2021 | Johanniter-Impfzentrum im Landkreis München

Corona-Kunst im Impfzentrum Oberhaching

Kunst und Kultur haben es schwer in Corona-Zeiten. Die Bilder, die in den nächsten Monaten in den Warte- und Beobachtungsräumen des Impfzentrums Oberhaching hängen, erzählen davon.

Wanderlampe Wanda und ihre Bilder im Beobachtungsraum des Johanniter-Impfzentrums Oberhaching.

WANDERLAMPE WANDA ist die zweite Fotoreihe von Nicole Giesa, mit der sie sich fotografisch mit den Auswirkungen des Corona-Lockdowns auf die Stadt München und deren Einwohner auseinandersetzt. Im Mittelpunkt steht dabei die betagte Tischlampe, von ihrer Besitzerin respekt- und liebevoll Wanderlampe „Wanda“ genannt. Sie führt auf ihren Wanderungen zu den Wahrzeichen der Stadt und wirft ihr warmes, rotes Licht auf durch den Lockdown geschlossene Unternehmen und Einrichtungen. 

„Die Bilder verdeutlichen, was die meisten von uns sehr vermissen. Besuche im Theater, Reisen oder das Essen mit Freunden und Bekannten im Restaurant“, meint Markus Bauer, Leiter des Bevölkerungsschutzes der Johanniter im Regionalverband München. „Gleichzeitig werden die Bilder an einem Ort ausgestellt, wo wir durch jede einzelne Impfdosis gegen schwere gesundheitliche Folgen des Corona-Virus kämpfen können. Das macht die Ausstellung zu etwas ganz Besonderem.“

Im Impfzentrum Oberhaching soll man sich wohlfühlen können, das ist den Johannitern als Betreiber wichtig. „Da passt Wanda mit ihrem warmen Licht, mit dem sie an vielen bekannten Orten Münchens leuchtet, ganz hervorragend dazu“, sagt Bauer.

Die unbefristete Ausstellung im Johanniter-Impfzentrum Oberhaching wird unterstützt durch den Sponsor Theodor Gringel sowie durch das Fotofachlabor Crome Art Imaging.

Mehr über die Künstlerin Nicole Giesa und Wandas Einsatz während der Corona-Pandemie unter www.wanderlampe-wanda.de