17.02.2021 | Regionalverband Berlin

Das Impfzentrum im Velodrom geht in Betrieb

Am 17. Februar wurde das Impfzentrum im Velodrom in Pankow eröffnet. In der Veranstaltungshalle können bei maximaler Auslastung bis zu 2.200 Menschen täglich gegen Covid-19 geimpft werden. Betrieben wird das Impfzentrum von den Berliner Johannitern.

„Wir freuen uns alle sehr darüber, dass im Velodrom heute endlich der Betrieb losgeht“. Der Regionalvorstand der Berliner Johanniter Jörg Koch (in der Mitte) heute Morgen in der Pressekonferenz im Velodrom mit der Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci, dem Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin, Dr. Burkhard Ruppert, dem Oberst von. Blumröder von der Bundeswehr und dem Präsidenten des Landesverbandes DRK Berlin, Mario Czaja.
„Wir freuen uns alle sehr darüber, dass im Velodrom heute endlich der Betrieb losgeht“. Der Regionalvorstand der Berliner Johanniter Jörg Koch (in der Mitte) heute Morgen in der Pressekonferenz im Velodrom mit der Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci, dem Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin, Dr. Burkhard Ruppert, dem Oberst von Blumröder von der Bundeswehr und dem Präsidenten des Landesverbandes DRK Berlin, Mario Czaja.

In der Hauptstadt hat heute das fünfte Impfzentrum den Betrieb aufgenommen. Das Impfzentrum Velodrom wurde in einer der größten Veranstaltungshallen Berlins errichtet und liegt zentral im östlichen Teil der Stadt. Dort, wo sonst das berühmte Sechstagerennen oder große Konzerte stattfinden, können ab jetzt bis zu 2.200 Menschen täglich gegen Covid-19 immunisiert werden. Dabei kommt der Impfstoff von Moderna zum Einsatz. 

Das Impfzentrum wird vom Berliner Regionalverband der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. betrieben und dabei größtenteils von hauptamtlich und ehrenamtlich Mitarbeitenden der eigenen Organisation unterstützt. „Die Bereitschaft zum Helfen ist enorm,“ sagt Jörg Koch, Regionalvorstand der Berliner Johanniter. „Wir haben viele Helferinnen und Helfer aus der Berliner Bevölkerung, aber besonders aus unserem eigenen Ehren- und Hauptamt gewinnen können. Heute steht für uns im Velodrom eine vielschichtige, sehr motivierte und erfahrene Helferschaft zur Verfügung – und dafür bin ich sehr dankbar. Es liegt in unserem Selbstverständnis als Hilfsorganisation, ein Impfzentrum zu betreiben. Wir Johanniter freuen uns sehr, dass wir damit eine klassische Aufgabe im Bevölkerungsschutz wahrnehmen können.“

Zusätzlich sind im Velodrom Vertreter der weiteren Berliner Hilfsorganisationen, engagierte Berlinerinnen und Berliner, Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr sowie Studierende im Einsatz. Im Vollbetrieb werden im Velodrom in mehreren Schichten sieben Tage die Woche insgesamt ca. 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig sein, davon ca. 200 ehrenamtlich. Jörg Koch lobt ebenfalls die gelungene Kooperation mit den Berliner Hilfsorganisationen, der Bundeswehr sowie dem Senat und Senatorin Dilek Kalayci. „Die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit allen Mitwirkenden beim Impfprojekt ist eine sehr positive Erfahrung. Wir helfen Berlin – und starten hier gemeinsam die nächste Hoffnungsmaschine“, so Jörg Koch.

Der Präsident des Landesverbandes DRK Berlin Mario Czaja: „Heute geht im Velodrom, im Zentrum des Berliner Radsports, das fünfte Impfzentrum der Stadt an den Start. Damit gibt es hier für die Berlinerinnen und Berliner einen neuen Ort der Hoffnung, denn mit der zunehmenden Zahl der Impfungen wächst auch die Zuversicht der Menschen, die Pandemie zu überwinden. Die vielen Helferinnen und Helfer der Johanniter-Unfall-Hilfe haben sich intensiv darauf vorbereitet, die zu impfenden Menschen hier bestmöglich zu begleiten und zu betreuen. Damit sind jetzt alle fünf Berliner Hilfsorganisationen in den bisher fünf Corona-Impfzentren als Betreiber aktiv tätig. Wir helfen Berlin. Und das mit Erfolg.“

Dr. Burkhard Ruppert, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin, zur Eröffnung des Impfzentrums im Velodrom: „Die KV Berlin nimmt die Eröffnung des fünften Impfzentrums im Velodrom gerne noch einmal zum Anlass, allen Beteiligten für diese logistische Leistung zu danken. Das hat uns gezeigt, dass wir in der Krise gut zusammenarbeiten können. Noch erfüllen die Impfzentren ihren Zweck, aber schon heute zeichnet sich ab, dass, sobald viel mehr Impfstoff in Berlin ankommt, in den Arztpraxen geimpft werden muss. Auf diesen Übergang bereiten wir uns bereits vor.“

Das Impfzentrum Velodrom ist mit der BVG entweder mit der Ringbahn, der Tram oder dem Bus zu erreichen (Station: S-Bahnhof Landsberger Allee). Vom S-Bahnhof aus besteht ein direkter Zugang zum Velodrom. Ein Parkhaus gibt es auf der gegenüberliegenden Seite des S-Bahnhofs beim Forum Landsberger Allee. Ab hier verkehrt ein kostenloser Shuttle-Service der BVG für Menschen mit Impftermin zunächst täglich von 8:30 bis 13:30 Uhr. Der Eingang des Impfzentrums befindet sich im 1. UG bei der Brandmeldezentrale. 

Im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit sind die fünf Berliner Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Malteser Hilfsdienst (MHD) unter Federführung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zuständig für die Abläufe in den sechs Impfzentren der Hauptstadt. Die Aufklärung und Impfung selbst wird in allen Berliner Impfzentren durch die Kassenärztliche Vereinigung (KV) organisiert.